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Die Familie im Thale : eine Erzählung / von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. übers. von C. F. Frisch
Entstehung
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überzeugt geweſen, daß ich bisher jedes ähnliche Anerbieten ausgeſchlagen habe...

Vor einigen Wochen aber erſuchte mich der Verleger gegenwärtiger kleinen Arbeit, ich möchte über fünf Stahlſtiche ſchreiben. Ich hätte gewiß, wie gewöhnlich,Nein geantwortet; doch der Zufall fügte es ſo, daß der Vorſchlag in einem Augenblicke der Verſuchung kam, und ich ant⸗ worteteJa.

Ein franzöſtſcher Verfaſſer ſaß einmal auf dem Hofe ſeines noch nicht vollendeten Hauſes und dachte nach über die Materialien zu einer No⸗ velle, welche ihrerſeits ihm Materialien liefern konnte, den Flügel zu erbauen, der ihm beſtändig vor der Seele ſchwebte. Und ſein Gebet wurde erhört.

Selten iſt wohl ein ſchwediſch er Verfaſſer in Gefahr vor ſo großen Phantaſien, wie ein Haus mit Flügeln. Aber auch er kann ſeine Phantaſien, ſeine großen Launen haben und die Unterzeichnete war eben damals einer ſolchen anheimgefallen.

Man ſieht alſo ein, zu welcher guten Stunde der obenberührte Verleger ſich offenbarte. Die kleinen Bedenklichkeiten, welche von meiner Sefte noch ſtehen blieben, verſchwanden gänzlich vor der ſoliden Beredtſamkeit von ſeiner Seite eine Beredtſamkeit, die unwiderſtehlich wurde, als ſie mir im Perſpectiv meine große Laune befriedigt

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