Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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und Zucker zu holen, bei ſeinem Anblicke laut ſchreiend die Seite Flucht ergriffen und glaubten, daßLunkentus*) hier um⸗ wirkl herſpuke..

Meine Mutter übernahm es, für dies erwärmende Ele⸗ Mann ment zu ſorgen. Sie ſpann in der Stille ihre unſchuldigen 4 der E Pläne, wie gute Freunde und Nachbarn es bisweilen zum 6 haben Beſten ihrer Nebenmenſchen zu thun pflegen. p Perſö

Der Hausſtand bedurfte gerade einer neuen Auflage von Liebe geſteppten Bettdecken. Da ſtellte meine Mutter oftmaligeStepp⸗

Partien an, wozu ſie mehrere junge Damen der Stadt und nemen am häufigſten Fräulein Carolina Lannerstjerna einlud. Es von fügte ſich oft, daß letztgenannte junge Dame ganz allein er⸗ role ſchien, und bei dieſen Gelegenheiten gewährte es dem Rittmei⸗ der v ſter ein ebenſo neues, als ſüßes Vergnügen, ihr das Eichen⸗

laub auf das Zeug zeichnen zu dürfen. ABrov

Fräulein Carolina Lannerstjerna beſaß nicht die wunder⸗ thenh bare Schönheit ihrer Mutter; aber ſie war ein blühendes, aus⸗ gewö gezeichnet hübſches Mädchen. Bei dem Zeichnen, Steppen, dem Plaudern und Vorleſen verſchwand nach und nach das kalte neckiſ Fieber des Rittmeiſters und er erklärte hocherfreut, nunmehr dritte eine wohlthuende, temporirte Wärme in ſeinem ganzen Weſen bei zu ſpüren. ſeit

Nun, Herr Rittmeiſter, fragte meine Mutter dieſen, als 4 daß man an einem ſchönen Auguſtabende von einer Ausfahrt heim⸗ wird kehrte, bei welcher Fräulein Carolina natürlicherweiſe nicht hatte herv fehlen dürfen,nun, was halten Sie von meiner Kur?

Ach, beſte Madame Smith, Sie begreifen die Geſetze der necke Natur, wie ich es bis jetzt noch von keinem Uneingeweihten Lott geſehen habe. Aber ſagen Sie, aufrichtig, jede Artigkeit bei. d

a . 0 fort *.) Lunkentus: bekannte Perſönlichkeit aus einem ſchwediſchen Märchen; Factotum und Bote eines verzauberten Schloſſes, welcher zweitauſend Meilen in einer Stunde zurücklegen konnte. 6 Gua

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