neue ahme Kopf Uhr ii ein alflich
nnen⸗ er die ſähe. lchem und und mit gehö⸗
aſſen. h der d ihn
denn Sie terge⸗ geſſen quel
223
bin nun einmal zum Unglück geboren— das war des Schick⸗ ſals Wille!“
Als der Miethgaſt am anderen Tage erſt gegen Mittag im gemeinſchaftlichen Wohnzimmer erſchien, lag eine ſolche Ver⸗ legenheit in ſeinem ganzen Weſen, eine ſo augenſcheinliche Trauer, ſeine wohlwollende Hauswirthin um ihre Nachtruhe gebracht zu haben, daß es meiner Mutter leid that. Sie be⸗ ſaß den Tact, ihn mit der Verſicherung zu beruhigen, daß ſie im Voraus auf dieſen kleinen Sturm gefaßt geweſen ſei, und beklagte nur, daß ſeine vortrefflichen Anordnungen durch eine einzige kleine Unbedachtſamkeit ſo übel ausgefallen ſeien.“
Dieſe Liebenswürdigkeit von Seiten meiner Mutter rührte den Rittmeiſter ſo tief, daß er den feſten Vorſatz faßte: dieſer charmanten, achtungswerthen Frau niemals Veranlaſſung zu geben, es zu bereuen, daß ſie ihn in ihr Haus genom⸗ men habe, während alle Anderen ihm ihre Thür verſchloſſen hatten.
In der erſten Woche ging alles vortrefflich. Mit der Ge⸗ duld eines Märtyrers ertrug er alle Widerwärtigkeiten, denen ſein zarter Organismus während der Zeit ausgeſetzt war. In der zweiten Woche war es ihm aber nicht länger möglich den heftigen Wunſch: Eintritt in die Küche zu erlangen, noch länger zu beherrſchen, und endlich gelang es ihm wirklich, ſich gegen den beſten Schnupftaback, der in der ganzen Stadt zu haben war, einen kleinen Winkel am Feuerheerd von der Malmelinin zu kaufen. Nun entſtand aber ein Experimentiren, ein Dis⸗ curiren, ein Disputiren und Revoltiren, daß der Rittmeiſter oft in der weißen Schürze über dem Schlafrocke, in weißer Mütze und die große Fleiſchgabel in der Hand, eiligſt die Flucht ergriff, während er kläglich flehte: es möge ſich eine mitleidige Seele über ſeine Weißfiſche erbarmen, damit ſie nicht von den böſen Augen der„Malmelinin“ verbrannt würden.
„Herr,“ rief die mürriſche Frau in flammendem Zorne,


