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der Märchen zu verſetzen. Die ganze Periode war ein Gewebe unglaublicher Wahrheiten und glaubwürdiger Lügen, ein Ge⸗ miſch, wie es nur da entſtehen kann, wo eine geſetzloſe Be⸗ völkerung ſich heimiſch auf einem Boden niederläßt, der ihnen zur Nutzanwendung abgetreten worden iſt.
Plötzlich erſchien aber ein Tag, der allem Glanze und aller Freude ein Ende machte. Die Feſte verſtummten, der Ueber⸗
muth ſank, denn— der Häring, deſſen Ankunft und dauernder Aufenthalt all' dieſen lebendigen Verkehr hervorgerufen hatte, verſchwand und die Epoche, die nun eintrat, zeigte die Scheeren— in einem ganz andrem Lichte: ein Gemälde, wo vor Allem die le
ſcharfen Contouren der Armuth, des Kummers, des Müßigan⸗ ges und des Hungers hervorragten. Die großen, ſtattlichen Gebäude wurden niedergeriſſen; das Material verkauft; die Principale zogen fort und die Herren Buchhalter— etablirten Handlungshäuſer längs der Küſte. Die ganze Küſte glich einer ungeheuren Ruine. Zwiſchen den öden, ſchweigenden Felſen und Klippen krächzte nicht nur der Sturmvogel— manche hagere, bleiche Geſtalt ſchlich dort einher und klagte ſich ſeufzend an: die herrliche Gottesgabe nicht beſſer angewandt zu haben. Die Regierung hatte unerhörte Opfer gebracht, um den Häringsfang in Flor zu bringen. Was that ſie nun aber für die Exiſtenz aller jener Menſchen, die gleich Vögeln herbeige⸗ lockt waren und ſich auf den Raub geſtürzt hatten?— Nichts andres, als was Moſes in der Wüſte gethan hatte: ſie ließ die erſte Generation ausſterben. Die darauf folgende, ein Gemiſch*) Aus der eingewanderten Häringsfänger und der eingeborenen Küſten⸗ noch heutigen
bewohner, waren abgehärteter Natur und— von dem Augenblicke, ulſ enä
wo ſie die Augen öffneten, bis ſie dieſelben ſchlöſſen,— den haben, werde härteſten Entbehrungen preisgegeben, indem ſie Nahrung und verändert, th⸗ Kleidung, Wärme und Lebensmuth von der ſchäumenden Bran⸗ ungefähr in
dung und der nackten Klippe zu empfangen hatten.
zählung und betrachtet we


