Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Balltoilette zu finden, und endlich blieb nichts mehr zu wünſchen übrig, als einige Uniformen und die Regimentsmuſik zur Verherrlichung des Feſtes.

Als aber das Feſt wirklich erſchien, waren alle dieſe ehr⸗ geizigen Wünſche verſchwunden und man tanzte munter und vergnügt nach der Violine des Dilettanten und mit den Cava⸗ lieren, welche wenigſtens den Vortheil vor den Abweſenden hatten, daß ſie ſich, wenn Alles gut ginge, in Ehemänner verwandeln konnten nota bene, wenn ſie kein allzu ſcharfes Gedächtniß für die Niederlage hatten, die ſie erlitten, während die Uniformen auf der Straße blitzten.

Die Damen hatten vor dem Balle keine Zeit gehabt, ſich zu beſuchen. Als aber der neutrale Boden des Rathhausſaals ihr Intereſſe an gegenſeitiger Mittheilung auf's Neue geweckt hatte, begann eine Serie von Kaffeegeſellſchaften, welche fort⸗ dauerten, bis ſie den Weihnachtsgeſellſchaften die Hand reichten.

Während die Herrſchaften ſich bei dieſen Gaſtereien im Salon unterhielten und plauderten und klatſchten, ſtanden die Mädchen, mit der Laterne in der einen und Madame's Muff und Saloppe in der andern Hand, draußen in der Mädchenkammer und ergoſſen ſich in nicht minder ergiebigen Strömen der Redſeligkeit.

Unter den letztgenanntenDamen finden wir die Be⸗ kanntſchaft vom Strande: die beiden Rivalinnen wieder, und wir können überzeugt ſein, daß die ſpitzen Redensarten hier nicht weniger dicht herabregneten, als in dem Kreiſe der wirk⸗ lichen Damengeſellſchaft.

Ei, liebe Stina, biſt Du denn mehr als ſo durch den Grünſpan entſtellt worden, womit Du Dich einreiben wollteſt, um Deine Schönheit zu beſchleiern? Oder wollte es ſich nicht beſſer, als daß Du gar nicht in Verſuchung gerietheſt?

Gewiß zehnmal mehr, als des Bürgermeiſters Thür⸗ hüterin. Ich hätte einen Oberjäger bekommen können, wenn ich