220
aber das Verlangen an den Prinzen ſtellte: Er ſolle bei ſeinem Abzuge denſelben Weg einſchlagen, den er gekommen ſei und nicht etwa über Wermland gehen.
Nun gab der Prinz die erſte ſtolze Antwort, die man von ſeinen Lippen vernommen hatte:
„Ich werde,“ äußerte er,„den Weg nehmen, der mir behagt. Es wäre wohl das erſte Mal, daß man dem Anfüh⸗ rer einer ſiegreichen Armee den Weg andeutet, auf dem dieſelbe in ihr Land zurückkehren ſoll; noch dazu, da die Grenzprovin⸗ zen gänzlich und zwar laut Ceſſion, in ihrer Gewalt ſind. Hätte man freundſchaftlich bei mir angefragt: welchen Weg ich zu nehmen gedenke, ſo würde ich Svineſund genannt haben; jetzt erkläre ich jedoch, daß ich den Schlüſſel zu der Paſſage auf der Spitze meines Schwertes trage, und daß ich jedem, der mir— wohlverſtanden, in den mir während der Waffen⸗ ruhe abgetretenen Ländern— ein Hinderniß in den Weg legt, feindlich entgegentreten werde.“
Nachdem auch dies beigelegt und in Betreff der Gefan⸗ genen alles abgemacht war, handelte es ſich nur noch um die Herausgabe der ängſtlich feſtgehaltenen Priſen. Aber Se. Ma⸗ jeſtät ſchien ſich auch jetzt noch nicht dazu entſchließen zu kön⸗ nen und es ſah aus, als habe man mit dem vielen und weit⸗ läufigen Hin⸗ und Herreden nur Zeit gewinnen wollen.
Die Zeit war mittlerweile vorgeſchritten; Krankheiten aller Art begannen unter den fremden Soldaten zu wüthen; der Proviant reichte höchſtens noch ein paar Wochen und es ſchien, als ob der Prinz ſeinen Abzug nur wegen der langwierigen Bootangelegenheit aufſchiebe.
So fiel am Tage nach dem verſöhnlichen Briefe des Kö⸗ nigs eine Bombe nieder:— die nunmehr gedruckte Declara⸗ tion, welche dem Prinzen von dem Baron Wrede im Namen des Königs eingehändigt worden war. Se. Durchlaucht ſchrieb in höchſter Aufregung an den engliſchen Miniſter:
König Spra den 2
mich p und ic es zu wo m auch d ſind ir
Erwäg rücken
Poſten
indem mäßigſ mein 4 Waffen welches annehn die bei werden Maßres und ar
5 um all Sovie daß d. Exemp lebhaft
5


