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Unterhandlungen ſo vollkommen entſpricht, dürften alle Gründe zu weiteren Zpiſtigkeiten wegfallen.
Ich ſende übrigens ſogleich eine Staffete an den Prin⸗ zen von Heſſen ab, um Se. Durchlaucht von der nachthei⸗ ligen Wirkung der eingegangenen böswilligen Rapporte zu benachrichtigen und ihn zu vermögen, keine Urſache zu fer⸗ neren Klagen der Bewohner jener von ſeinen Truppen be⸗ ſetzten Diſtricte zu geben.“
Dies Alles geſchah während Baron Wrede ſeinen Auf⸗ trag ausrichtete und am Nachmittage eine geheime Unterredung mit dem Prinzen hatte in Betreff gewiſſer„politiſcher Zer⸗ würfniſſe“, welche leider auf die Handlungsweiſe Sr. Majeſtät einwirken mußten.
Dieſe Unterredung trug deutlich den Character eines dritten Auftrages und der königliche Geſandte bemühte ſich, die größte diplomatiſche Feinheit hineinzulegen; der Prinz aber zeigte weder in Blicken noch Gebehrden, noch in Worten, daß er den doppelten Sinn derſelben aufgefaßt habe. Er redete viel und lange über die fortgenommenen Boote, welche er vergeblich in ſeinem und des Kronprinzen Namen zurückverlangt habe, und erklärte, daß Se. königliche Hoheit darauf beſtehe, die beiden bei Qviſtrum eroberten Kanonen zurückzuerhalten.
Gegen Abend wurde dem Baron die erwartete Antwort an ſeinen König zugeſtellt, worauf er ſich, ohne das Reſultat ſeiner Miſſion zu kennen, auf den Rückweg begab.


