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Majken, daß ich vorgeſtern einen Brief von unſrem lieben Müt⸗ terchen hatte, welcher mir ankündigt, daß es Zeit ſei, an die Rückkehr zu denken.“
„Nun will ich nichts weiter hören. Du könnteſt hinunter in die Apotheke gehen und die Nerventropfen für den Fall... Still, da kommt Falk— laß ihn um Gotteswillen nicht er⸗ fahren, was wir unter uns geſprochen haben.“
„.... und vor Allem nicht, daß Du vor einigen Tagen zwiſchen zehn und elf Uhr Abends einen geheimnißvollen Spa⸗ ziergang in die Nähe des Clubbgebäudes machteſt. Wie glück⸗ lich Du mißtrauiſches kleines Weſen auch warſt, als Du ihn am Spieeltiſche ſitzen ſahſt, wäre Dir doch vor Angſt faſt der Athem ſtecken geblieben, ehe wir wieder ans Haus kamen.“
„Jeſus, mein Gott, ſo ſchweig' doch Margreta, er iſt ja vor der Thür!“—-———————
In demſelben Augenblick erſchien der Apotheker, ein Mann von gewöhnlichem aber gutmüthigem, jovialem Ausſehen; mit rundem Geſichte, runden blauen Augen, runder Figur und rothem Backenbart.
„Seid Ihr Frauensleute in Ordnung? Hier iſt ein Freund, der Euch beſuchen will und da der Herr vom Hauſe A geſagt hat, müßt Ihr..... 3
„... vielleicht B ſagen?“ fiel Margreta ein.„Das iſt aber ein ganz verkehrter Schlußſatz, Schwager.“
„Still, kleine Schwägerin, ſonſt ſage ich etwas, was Ihre ſittſamen Ohren verletzen könnte, wie z. B. daß dieſer Beſuch in der Abſicht kommt... nun, nun,“ fügte er mit ſeinem freundlichen gutmüthigen Lächeln hinzu:„es iſt nicht der Mühe werth, nach der Thür zu ſchauen. Hier kommt der Mann... Komm' herein, Freund Rüttiger, die Damen heißen Dich will⸗ kommen.“
Der Capitain ließ ſich dies nicht zweimal ſagen; aber


