Aber, n vor Fal⸗
ob die lönlich
rde er
beeſeite t neh⸗ ad der
ch auf wieder
nicht, raktere Lit be⸗
ie Be⸗ behan⸗
alte hatte; bſchon
2⁵
Freund Roman, der das Feſt auf ſeinem Landſitze veran⸗ ſtaltet hatte, kein zweiter Krämer für den Capitain war— „ſolche Freundſchaft knüpft man nur einmal im Leben“ pflegte er zu ſagen— ſchätzte er ihn doch, als einen lieben, werthen Freund und achtungswerthen Geſchäftsmann. Der Kaufmann und der Schiffscapitain hatten bei mehr als einer Gelegenheit ihre klugen Köpfe zu einem gemeinſamen Geſchäfte zuſammen geſteckt.
Nun hatte aber nur ein Gedanke Raum in dem Hirn des Capitains, als er ſpät Abends heimkehrte: Wie, in aller Welt, ſollte er es anfangen, mit der Beſfitzerin der klei⸗ nen rothen Schnabelſchuhe bekannt zu werden, welche ſeinen Augen beim Mittſommertanze ſo wohl gefallen hatte?
Glücklicherweiſe fiel es ihm gegen Morgen ein, daß die Apotheke am Vormittage eine Art von Clubb ſei, wo die Herren der Stadt ſich verſammelten und beim Magen⸗ ſchnaps und Magenmorſellen über Handel und Schifffahrt, Korn⸗ und Brannteweinpreiſe zu reden pflegten und beſonders über Politik und Lieferungen an die Krone, welche große Magazine dicht vor der Stadt angelegt hatte; Geſpräche, die immer noch Zeit zu einigen Bemerkungen über den Bürger⸗ meiſter und die letzte Sitzung im Rathe oder zu einigen piquan⸗ ten Neuigkeiten aus der Tageschronik übrig ließen.
Nachdem er dies Alles wohl bedacht hatte und be⸗ ſchloſſen dem Magnaten Chrisman Arm und Bein abzu⸗ ſchlagen, wenn er ſich's einfallen ließe, in dieſen Tagen die Stadt oder gar die Apotheke zu beſuchen, warf er ſich in ſeine beſten Kleider, wobei er eine nie gekannte Sorg⸗ falt anwandte, und machte ſich auf, den wichtigſten Mann der Stadt, den ehrenwerthen Stadt⸗Apotheker auf ſeinem eigenen Territorium aufzuſuchen, weil er das Glück hatte, wirklicher Schwager der erſten Schönheit beim geſtrigen Feſte zu ſein.


