Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

r eine

edacht, n man altung

daß es ahmen wollte r Zeit, ben ſo Leute, dem deorte, h auch te Ton ſten zu u ſein. trückzu⸗ achdem e Ver⸗ rkehrs. tig das Krieger Werm⸗ un See⸗ Bmühen wurden welche andres n jene mit

1

21

ken Schilde, wie ehedem, ſondern Peitſchenhiebe, die entweder den Rücken der Pferde oder den Rand des Schlittens trafen; und die mächtigen Liederchöre, welche bei der Abfahrt ange⸗ ſtimmt wurden, könnten wohl noch jetzt durch die ſchmelzenden Töne der Strauß'ſchen Walzer wieder klingen.

Der Winter mit ſeinen Schneefahrten, ſeinen klingenden Schlittenglocken und funkelnden Sternen, bei dreißig Grad Kälte, hatte aber ſein Gegenſtück in den patriarchaliſchen Ver⸗ gnügungen der ſchönen Sommerzeit, an der brauſenden Woge, bei der dampfenden Bowle, im Glanze der Abendſonne.

Die jungen Damen der Stadt, welche wie die Schmetter⸗ linge aus ihren Verpuppungen, aus ihren Mänteln, Kappen und Ueberſchuhen herausgekrochen waren und die letzten Reſte der Schneelawine und des Wellenſchaumes, die der Seewind umher ſtreute, abgeſchüttelt hatten, zeigten ſich nun viel häufi⸗ ger draußen; in leichtem Frühlingscoſtüm, welches aber nicht aus flatterndem Mouſſelin oder leicht zerknitterter Gaze ſondern aus grellem, großblumigen Cattun, breit geſtreiftem Taffet oder indiſchen Caſhemir beſtand; denn man lebte in der ſchönen Zeit der Oſtindiſchen Compagnie.

Nun ſtiegen ſie in ihre leichten Böte und auf jeder klei⸗ nen Inſel, welche einen hinreichend großen Raſenplatz für Kaffeeſervice und Kaffeetrinker bot, ließ man ſich nieder und lud die jetzigen und künftigen Herren ein, ſich ihrer Herrſcher⸗ würde für einige Stunden zu entäußern und Theil an dem munteren Geplauder und den frohen Spielen auf den um⸗ liegenden Felſen zu nehmen.

Dieſe Zeit des Jahres war die der Frauenherrſchaft, welches um ſo natürlicher war, da die meiſten, in Abweſenheit der Männer von den heimathlichen Küſten, ſogenannte Stroh⸗ wittwen waren.

Ein Tag wurde aber als ein allgemeines Freudenfeſt

Schimpfen und Lachen! Keine Schwertſtreiche auf die blan⸗