108
ich mich an etwas von dem, was Du geſtern ſchwaz⸗ teſt, zu erinnern verſuchen.“
„Vortrefflich.“
„Nun, was ſagte ich alſo vorvorgeſtern?“
„Victor! ſagteſt Du, glaubſt Du daß ein weißer Sei⸗ denhut mit Roſen mir gut ſtehen werde? und ich ant⸗ wortere...
„Es handelt ſich gar nicht um Deine Antworten!“ rief das junge Mädchen lachend...„jetzt kommen wir an vorgeſtern.“
„Vorgeſtern hieß es: glaubſt Du, Vetter, daß ein Sommermantel von violettem Sammt mit hellem Fut⸗ ter mir mehr Würde verleihen würde, als ich gegen⸗ wärtig zu meiner Verfügung habe? und ich ant...“
„Nun und geſtern?“
„Ach geſtern, da riefeſt Du mich zu Dir her und da hieß es: mein beſter Victor, Du machſt Dir wohl das Vergnügen, Dich in mich zu verlieben, wenn ich meine Toilette in Ordnung habe. Denn ich weiß ſonſt nicht, wie ich Jemand bekommen ſoll, der ſie be⸗ wundert.“
„Gut, gut, jetzt iſt die Reihe an mir... laß ſehen... Du ſagteſt geſtern gewiß mehr Plattheiten, als vorgeſtern, ja ſoviel erinnere ich mich genau.“
„Ei, mein Bäschen...“
„Ei, mein Vetter, ich hoffe, daß Du Dich keinen gefährlichen Selbſttäuſchungen hingibſt. Du haſt eine garſtige Gewohnheit, beſtändig Artigkeiten zu ſagen, und Artigkeiten, ſiehſt Du, müſſen geiſtreich ſein, ſonſt ſinken ſie herab zu...“
„Liebe Kinder, wollt ihr keine Rahmmilch eſſen?“
„Ach liebe Tante, wir wollen Alles eſſen.“
„Ihr ſchwazt ja blos ihr zwei,“ verſetzte die gute Hausmutter, deren Zeit allzukoſtbar war, um ſie beim Frühſtück zu vergeuden, nachdem ſie ſelbſt das Ihrige
leleiſte verehru thas S
34 Rahmn Poſſen
ſ chafter Hilda lichkeit meine Gertri
„
dem h ſiegte
. 7,
mit ei
1 Ueber
Thäti klur in de nicht
weſe Wort
Hild


