von Wi⸗ 3 ge⸗ dem wie
diges ſich
inahe
ein.“ unge, dem önnte aben, So⸗
ge⸗
— die ußer⸗ Gott,
darf
ſtarke cheint mich, halten
inige⸗
nich
63
bin derſelben Anſicht wie Du und ich wollte, dieſe ganze Dummheit da wäre gar nicht auf die Bahn ge⸗ kommen. Aber...“
„Aber?““
„Dieß iſt eine Sache, welche die Eigenliebe be⸗ trifft, und dieſe iſt eine empfindliche Gebieterin.“
„Vor allen Dingen, Bruder, iſt es eine Sache, welche die Ehre betrifft, und dieſe iſt noch empfindlicher als die Eigenliebe.“
„Du nimmſt es alſo ſo genau?“
„In gewiſſen Fällen erlaube ich meinem Gewiſſen, ein Wort mitzuſprechen, und ein armes unſchuldiges Weib, das uns mit Wiſſen und Willen nichts Böſes gethan hat, kann nichts dafür, wenn ein Paar müſ⸗ ſige junge Geſellen ſich in ſie vergafft haben. Man ſollte ſie doch wohl in ihrem eigenen Haus in Ruhe laſſen.“
„Um ſo mehr,“ fügte der Rektor hinzu,„als ich nicht behaupten will, daß ich wahnſinnig verliebt ſei— und dieß bekannte ich ihr auch in meinem Brief.“
„Wie, Du haſt ihr alſo bereits geſtanden, daß Du „Ja beim Teufel, das habe ich— ich wußte keinen andern Rath, um ihr mit Ehren meine tiefe Theilnahme erklären zu können.“
„Dummkopf, eine ſolche Heftigkeit hätte mir an⸗ ſtehen können, aber daß Du... oh das iſt gar zu raſend.“
„Eigentlich war es Politik. Ich trieb das Spiel nicht dumm, das verſichere ich Dich; aber ſie iſt allen andern Weibern ſo unähnlich, daß Nichts bei ihr ver⸗ fangen will.“
„Du erhielteſt alſo eine entſchieden abſchlägige Antwort?“
„Errathen. Aber das ändert nicht, daß ich noch


