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bei Ihnen zu ſehen,“ äußerte Mamſell Sophie außer Stands ihre Verwunderung zurückzuhalten.
Mathilde aber fuhr bei dieſen Worten zuſammen, verhüllte ſich von neuem in ihren Schleier des Witt⸗ Bantuunas und ſah aus wie— eine Thräne am
rab.
XI. Vertrauliche Bülletins.
Drei Tage waren verfloſſen, ſeit Victor ſein Po⸗ ſtillonsamt verſehen hatte, aber noch hatte keine Beloh⸗ nung von ſich hören laſſen.
Dieß war um ſo verdrießlicher, als Edwin das beſte Gedächtniß für ſeinen Uebermuth beſaß und ihn ſtündlich im aller boshafteſten Tone fragte, ob er nicht bald ſeiner ſchönen Herrſcherin ſeine Aufwartung zu machen habe, oder ob er es vorziehe, daheim auf den Au⸗ genblick zu warten, wo es ihr von Neuem belieben könnte, ihn als Courier zu gebrauchen.
„Geh mir zum Teufel mit Deinen dummen Fra⸗ gen und laß mich in Frieden!“ rief Victor, als am vierten Morgen dieſer Plagetage ſeine Geduld gänzlich erſchöpft war.
„Willſt Du nicht zuerſt, daß ich Dir einige Neuigkeiten erzählen ſoll 2
„Was für Neuigkeiten?“
„Solche, die ich eingeſammelt habe, während Du Dich nicht von der Stelle wagteſt, weil Du um irgend
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