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bin im Gegentheil überzeugt, daß ich an Sie denken werde; aber...“
„Aber?“
„Dieſe Gedanken werden, das beſchwöre ich Ihnen, niemals eine romantiſche Geſtalt annehmen, von der Sie gewiß im Stillen glauben, daß ſie die Folge Ihres Auftretens allhier ſein werde.“
„Sie ſind in Wahrheit eine gute Chriſtin, Ma⸗ dame, daß Sie mir eine ſolche Verſicherung geben, bevor ich Sie, wenigſtens mit Wiſſen oder Willen, veronlaßt habe,“ antwortete unſer junger Bezirksamt⸗ mann ſtark erröthend.
„Ja, ich bin eine gute Chriſtin, aber vor allen Dingen bin ich ein redlich denkendes Weib. Wenn Sie ſich alſo in irgend ein Abenteuer zu ſtürzen belieben, ſo wird das Ihre eigene Sache ſein. Ich habe Sie gewarnt, und ich füge hinzu, daß ich Sie nie für etwas Anderes halten werde, als für einen höchſt eigen⸗ liebigen und närriſchen Menſchen.“
„Hätten Sie doch wenigſtens excentriſch zu fagen beliebt!“
„Dann hätte ich auf Koſten der Wahrheit einen unrechten, obſchon beſſer klingenden Ausdruck zu wählen beliebt. Sie ſind recht excentriſch, mein Herr, aus dem Grunde, weil Sie trotz Ihrer Neigung zu dieſer Rolle ſich im gänzlichen Widerſpruch mit derſelben be⸗
finden.“
„Gut, gut, Madame, Sie haben das Recht mich anzuſehen, wie Sie wollen; ich habe das Recht mich mit der Gewißheit zu tröſten, daß Sie mich nicht ver⸗ geſſen werden.“
„Die zehn Minuten,“ verſetzte Mathilde,„haben ſich jetzt zu fünfzehn verlängert, und ich bitte Sie alſo, mit Ihrem wirklichen Geſchäft ſich ſo kurz als möglich zu befaſſen.“
„Ah, richtig, der Auftrag meines Bruders...
mern thilde


