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„O das iſt zuviel, zuviel!“ rief Victor.„Und ich, der ich kein einziges Buch habe außer...“
„... Deinem geliebten Paul de Kock; könnteſt Du nicht...“
„Schweig doch, willſt Du ſchweigen?... Aber wart nur, ich kann auch eine Gelegenheit finden!“
„Während Du darnach ſuchſt, will ich meine Er⸗ zählung beendigen.“
„Ja beendige ſie.“
„Wenn Sie mir erlauben wollen Ihnen ein Ver⸗ zeichniß deſſen, was ich Ihnen anbieten kann, zu ſchicken — merk wohl, ich ſagte ſchicken— ſo dürften Sie ſanſ die Bücher bezeichnen, welche Sie zu leſen wün⸗ chen.“
„Deſſen bedarf es nicht,“ antwortete ſie;„ich über⸗ laſſe die Wahl Ihnen ſelbſt, Herr Rektor!“
„Herr Rektor— jetzt ſehe ich ganz deutlich, daß
Du nach Herzensluſt dazu lügſt!“
„Nicht einen Buchſtaben. Das war eine Feinheit von ihr, daß ſie mir zu verſtehen gab, daß ſie mich kenne.“
„Wie es eine Grobheit von Dir war, ſie dadurch, daß Du Dich ihr nicht präſentirteſt, zu dieſer Feinheit zu nöthigen. Nun, ſie erlaubte Dir wohl auch einen Beſuch zu machen?“
„Sie äußerte Nichts weiter, als was ich Dir er⸗ zählt habe. Und das Allerletzte ſagte ſie juſt, während ſie ſich zum Abſchied verneigte und nach dem Steg zugieng.“
„Und alles das konnte das Schickſal auf eine ein⸗ zige Hand ſich häufen laſſen?“
„Die Delicateſſe ſchien mir zu fordern, daß ich vorauseilte, worauf ich mit der unſchuldigſten Miene von der Welt ihr die Hand reichte und hinüberhalf.“
„Nun die Geſchichte mit dem Nastuch...“
„... iſt ganz einfach die, daß ſie es beim Buche
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