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als an meinen Roggen; übrigens iſt Tönne noch nicht aus der Stadt zurückgekommen.“
„Nun, was mag es denn ſein?“
„Ja, ſeht Ihr, dieſe junge Wittwe da, die Frau, die auf Tyſſelvik wohnt... Aber der Tauſend, mein lieber Victor,“ unterbrach ſich die würdige Mutter, „Du ſiehſt ſo roth und wunderlich aus, ich glaube wahrhaftig, Du haſt Fieber.“
„Ja, iſt's nicht wahr, gute Mamma, daß er recht krank ausſieht?“ ſagte der Rektor boshaft.„Aber fürchten Sie nichts, es iſt blos die Sonnenhitze, die ihm in den Kopf geſtiegen iſt!“
„Liebe gute Mamma, hören Sie nicht auf dieſe Dummheiten da. Ich bin nicht krank, aber ich werde es vor Neugierde, wenn Sie nicht ſogleich Alles ſagen, was Sie von der poetiſchen Wittwe wiſſen.“
„Eine ſolche Neugierde ſchadet der Geſundheit nicht, mein Kind, wenn ſie gut behandelt wird,“ lächelte Frau Gertrud und ließ mit mütterlichem Stolz ihren Blick von einem Sohn auf den andern ſchweifen... „Und Du, Edwin?“ fügte ſie hinzu.
„O, ich höre gar zu gern einiges Geklatſche an, wenn es ſo unſchuldig iſt, wie dieſes hier.“
„Nun, ſo ſollt Ihr hören. Frau Norlin von Kumlaby kam heute Mittag hieher, und ſie hat aus erſter Hand Aufſchluß über Alles.“
„Ueber Alles?“ wiederholten die jungen Herrn.
„Ja, Frau Norlins Tante hat einen Vetter in C.. köping.“
„Liebe Mamma, laſſen Sie uns um Gotteswillen Alles übergehen, was nicht zur Sache ſelbſt gehört!“
„Nun wohl denn, Ihr ungeduldigen Geſchöpfe, ich will alſo meine Geſchichte gar nicht ausſchmücken. Ich erzähle Euch ſomit ohne Umſchweife, daß ſie, un⸗ ſere ſchöne Wittwe, um des leidigen Reichthums willen, gezwungen worden iſt einen gewiſſen Bendelvik zu


