iin der Kind nicht ſelbſt fahren kann; dringende Geſchäfte halten mich er auf davon ab. Dafür will ich den 2 räuti gam ſchicken. Es wird nichts ſchaden, wenn das junge Paar ſeine Zugendbekanntſchaft ſo bald als möglich und ohne die läſtige Gegenwart des Vaters erneut.“
„Sei ſo gut und gieb meiner Emma den inliegenden Brief. rüße herzlich meinen braven Schwager und die kleine wilde
ulie. Ich verbleibe unveränderlich
Dein treuer Bruder Jakob Hilbert.⸗
„Ja, das eben erwarte ich,“— ſprach die Aſſeſ rin, nach⸗ von jeher
ſo dem ſie den Brief geleſen hatte—„mein Bruder iſt eigenſinnig geweſen.“—
In di at ihre Nichte, die ſchöne ſiebzehn⸗ lährige E ins Zimmer, näherte ſich— als ſie die Tante ſo 9— derſelben und fragte mit zärtlicher Theilna zetrübniß. Die Aſſeſſorin fiel ih Hals und ſprach:—„Liebe, gute Emma!
ſt nun geworfen; wir müſſen uns bald, ſchon im nächſten Monat trennen. Dein Vater iſt unerbittlich. Er nicht ein Jahr ie i ſo dringend bat mal eini ſe i haben, Ki derbar, wenn ſichtbare Ent⸗
fragte Emma lang⸗
Tante.—„NNimm dieſen Brief
Vaters; er war in den meinigen eingeſchloſſen und cd Heinlich von ähnlichem Inhalt ſein.—
zemie
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