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Die Braut auf dem Omberg : drei Bändchen / von Emilie Carlén. Aus dem Schwed. von Gottlob Fink
Entstehung
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er nur etwas Vernünftiges enthalten, ſo daß es ſich auch der Mühe lohnt, ihn zu leſen!“

„Wahrhaftig, Du verdienſt gar keinen Brief, wenn Du ſo ſprechen kannſt!“ rief Frau Agneta, welche der⸗ gleichen Ausfälle nicht zu ertragen vermochte. Und gleich als ſollte ihre Behauptung ſich bewahrheiten, traf es ſich zu des Hüttenbeſitzers Verdruß und Staunen, daß der Brief wirklich beinahe blos aus leerem Papier beſtand. Karl Auguſt hatte nämlich hiezu einen großen Schreibbogen genommen, allein ſeine ganze Epiſtel war auf eine Vier⸗ telſeite zuſammengedrängt. Sie lautete wie folgt:

„Geliebte Eltern!

Seit zehn Tagen weile ich in dem Städtchen Grenna. Es liegt ausgezeichnet ſchön, am Fuß eines hohen mit kleinem Gebüſch bewachſenen Bergrückens, welcher jeden Augenblick über die kleinen Holzhäuſer herabzuſtürzen droht. Dieſes Städtchen gefällt mir. Es hat blos eine einzige Straße, ſo daß man alſo hier nicht viel Geräuſch hört, und es thut mir in der Seele wohl, wenn ich die niedlichen und zierlichen Gärtchen ſo freundlich vor den kleinen Häu⸗ ſern daliegen ſehe....

„Zum Henker mit ſolchem Unſinn!“ rief der Hütten⸗ beſitzer.„Wie ſoll man daraus klug werden? Ich bin doch begierig, ob er den Bürgermeiſter von Grenna nicht beſucht hat; er iſt ein alter Bekannter von mir, und hätte ich gewußt, daß Karl Auguſt dahin reiſen würde, ſo hätte ich ihm ein Empfehlungsſchreiben mitgegeben.“

„Vielleicht ſteht weiter unten etwas davon— Du haſt ja den Brief noch nicht zu Ende geleſen.“

„Nein, von einem Beſuch iſt nicht das Geringſte zu finden,“ erklärte Herr Kemner, und fuhr dann fort:

„Im Uebrigen iſt mir bis jetzt nichts Merkwürdiges begegnet“....(das glaube ich beim Teufel gern! brummte der alte Herr, indem er ſeine Brille auf und ab rückte. Was ſollte auch einem Menſchen begegnen, der auf gar nichts Acht gibt!)„Ich habe keine Bekanntſchaften gemacht”....(Wie dumm! wie dumm!)

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welche die an nicht,

Alte, Tonfa allerdi er nich gedeih

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