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vorgeſtanden, empfohlen hatte, ſo wurde ſein Aner⸗ bieten mit Freuden angenommen, und dieſe Freude ſchien ſich keinesweges zu vermindern, als er mittheilte, daß die Tochter der Gevatterin dort Hausmutter und Wirthin werden ſollte.
Die Pachtung wurde auf fünfzehn Jahre beſtimmt, und der erſte Paragraph des Contrakts lautete ſo, daß Paul alle Reparationen, die er nöthig erachtete, be⸗ werkſtelligen, die Materialien aber bei Herrn Lerberg nehmen, und ſeine ſämmtlichen Unkoſten an dem Pacht der erſten Jahre abziehen ſollte.
Eine ſo große Liberalität von Seiten der Herren Lerberg fand ihr Gegenſtück nur darin, daß Paul ſich verpflichtete, gleich den Vorgängern, ſeine ſämmtlichen nöthigen Waaren von dem Hauſe Lerberg zu beziehen, und da ſogleich Jahrescredit angeboten wurde, ſo ſah Paul ſich in den Stand geſetzt, mit Nora's und ſei⸗ nem eigenen Gelde allein an die Einrichtung und die nöthigen Reparationen denken zu können. Für dieſe beiden Zwecke reichte ihr Vermögen vollkommen hin, und in Ruhe konnte das junge Paar mit ſolchen Aus⸗ ſihten. wie die gegenwärtigen, der Zukunft entgegen gehen.
Da der Knipps während des Winters leer geſtan⸗ den hatte, ſo zog Paul mit dem erſten offenen Waſſer dahin. Und ſo unermüdlich war ſeine Thätigkeit, daß das Wirthshaus, ſowohl im Innern als auch in ſei⸗ nem Aeußern, ſchon in der Mitte des Monats Mai fertig war und geöffnet werden konnte. Nora wußte nicht das Allermindeſte von allen Ueberraſchungen, die ihrer warteten; doch ſah ſie an Paul's frohen und ſchelmiſchen Blicken, als er gegen Pfingſten zurückkehrte, um Hochzeit zu halten und ſeine junge Frau heimzu⸗ holen, daß gewiß viele Veränderungen zu ihrem bei⸗ derſeitigen Nutzen und zu ihrer Bequemlichkeit vorge⸗ nommen waren.
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