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nicht damals, obgleich ſie nur ein grobgeſtreiftes wol⸗ lenes Kleid anhatte und ein einfaches baumwollenes Tuch ihren Hals bedeckte! Jetzt ſtand er ja zum zwei⸗ ten Male ganz blöde vor ihr— doch alles war jetzt verändert: ſie war nicht mehr die vorige Nora; nein, viel ſchöner, als damals, viel beſſer, als damals.
Nein, ſie war nicht mehr die vorige Nora, wenn ſie es auch in ſeinem Herzen war.
Paul nahm neben ihr Platz; da ſie jedoch fort⸗ während ihr Geſicht verbarg, ſo ſagte er traurig, denn er glaubte nun, daß ſie auf ihn böſe ſei, weil ſie fort⸗ während ſchwieg:„Ich ſehe, liebſtes Norchen, ich habe Unrecht gethan, daß ich mich Dir ſo gegen Deinen Willen aufgedrungen habe, will Dich aber bitten, daß Du es nicht übel nimmſt, denn ich wußte heute Mor⸗ gen wahrhaftig nicht, was ich that, ſo froh war ich, daß ich Dich wiedergefunden hatte. Jetzt aber iſt's damit ein anderes, nun bin ich wieder ſo viel Menſch, daß ich ſehen und denken kann, und da ich ſehe, daß Du traurig biſt, ſo will ich lieber gehen und ein an⸗ dermal wiederkommen.“
Paul ſtand wirklich auf, aber in demſelben Augen⸗ blick wendete Nora ſich um: ſie hatte Thränen in den Augen, ihre Wangen brannten und über ihrem ganzen Antlitze lag ein gemiſchter Ausdruck von Schmerz und Unruhe.
„Lieber Paul! warum ſagſt und glaubſt Du das?“ fragte ſie mit einer Stimme, welche jeden Verdacht aus Pauls Herz vertrieb.„Wie könnteſt Du mir Un⸗ recht thun, Du, der mir ſo viel Gutes erzeigt hat? Glaubſt Du, ich habe vergeſſen, daß Du für mich und mein Kind gearbeitet haſt und wie wir hätten verhun⸗ gern und erfrieren müſſen, wenn Du Dich unſer nicht erbarmt hätteſt? Und doch haſt Du mir in vielen an⸗ dern Dingen, durch Alles, was Du mir geſagt haſt, noch mehr Gutes gethan. Doch, theuerſter Paul, Du
verſtehſt ganz gewiß, woran ich denke und was mich
zu ſehen ho mir ſo viel ja, laß mic ten bei al ganzen Tag „Ach„ℳ den Blick a ließ,„jetzt doch iſt ſie ſtieß, da ſi zu werden und nimme mals war, — nein, do Und m liebe Nora gethan, al nichts ſchulr Q „Ig, Schnupftuch gannen.„ fort,„es w — daß Du klugheit be weiß nur C beſſern könn eines ſtarke geworden, Glücke.“ „Aber, nach Nora' es zu, daß bei meinem mir ſeitdem wäreſt ſeine


