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Während dieſer intereſſanten Beſchäftigung ſtand Paul hinter dem Krugtiſche, auf deſſen Scheibe viel⸗ fältige Beutel aufgeſtellt waren; die Gevatterin ſaß auf ihrem Branntweinsfaſſe vor demſelben und folgte jeder von Pauls Bewegungen mit der geſpannteſten Aufmerkſamkeit. Nahm er zu viel oder zu wenig zwi⸗ ſchen ſeine Vorderfinger— denn auf dieſe Weiſe wurde der Stüberhandel berechnet— ſchwapp erhielten ſeine Fingerſpitzen eine warnende Zurechtweiſung von einer getrockneten Fiſchfloſſe, mit deren Diſſecation zu einem Klärmittel des Kaffees die Gevatterin ſich während der Zeit beſchäftigte.
Nachdem der Schnupftabackskaſten drei bis vier⸗ mal in ähnliche kleine Portionen ausminutirt war, hieß es, Paul hätte nun eine einigermaßen erträgliche Kenntniß dieſes Theiles des Handwerkes, und daher ließ die Gevatterin ſich ein Stück Zucker, ein Meſſer und einen Hammer geben.
Nachdem ſie dieſe Artikel gleich einem Jongleur, der einige ganz beſonders wichtige und wunderliche Künſte zu zeigen beabſichtigt, ein paar Minuten in den Händen gewogen hatte, ſagte ſie feierlich zu Paul, er ſollte den Schnupftaback ganz rein vom Tiſche weg⸗ blaſen und ein Stück Papier auf denſelben legen. Da dieſes geſchehen war, legte die Gevatterin das Stück Zucker darauf und ſagte:„Begehre jetzt für ſechs Stü⸗ ber Zucker!“
Paul, der, Gott ſei Dank, noch ſo hurtig und ſo herzlich wie irgend Jemand lachen konnte, glaubte, es ſollte ein Spiel daraus werden und wagte es da⸗ her, einem kleinen Anfalle ſeiner muntern Laune Luft zu geben.
Aber, o Himmel! Kaum war dieſes unglückliche Lachen, dieſer freche Beweis einer Geringſchätzung, welcher zufolge des beſtimmten Glaubens der Gevatterin ſich von der guten Laune herſchrieb, die ſie ſelbſt ge⸗ ſtern gezeigt hatte, Pauls Lippen entſchlüpft, ſo erhob


