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hinab, wo die übergegoſſenen und zu einem kleinen Landſee vereinigten Branntweinsthränen ihr heißes Antlitz abkühlten.
Und ſo entſchlummerte die Gevatterin mit der Wange auf dem Tiſche.
Wie ehrlich es darauf mit dem Inhalte des Topfes zuging, wiſſen wir nicht. Doch Paul, welcher in einem ent⸗ fernten Winkel ſtand und mit ſtummer Verwunderung dem ganzen Auftritte zuſah, meinte, es würde bald eine reine Unmöglichkeit,„Controlle zu halten,“ da die muntern Seegäſte zur Vermeidung aller weitern Umſtände den Topf an den Mund ſetzten und ihn ſo umhergehen ließen, bis der letzte Tropfen ausgetrunken war und ſie ſelbſt in eben dem angenehmen Zuſtande, wie die Gevatterin, theils auf, theils unter dem Tiſche lagen.
„Es weht auf zu einem guten Winde, er geht friſch nach Oſten!“ war der bedeutungsvolle Ruf, wel⸗ cher von einem eintretenden, nüchternen Kameraden die Verſteinerten erweckte.
„Wind? Wind?“ ſagte es nach in allen möglichen Tönen. Und nun kroch man auf zwei und auch auf vier Füßen und machte unzählige, theils glückliche, theils unglückliche Verſuche, um die Beine in den Gang zu bringen.
Nach und nach mit Hülfe der Verſtärkung, welche anlangte, kam jedoch hinlängliches Leben in die ge⸗ ſchlagenen Helden— und als die Gevatterin ziemlich ſpät erwachte, den Kopf erhob und ſich umſah, war das Zimmer von Gäſten leer und Niemand da als nur Lura und Paul.
„Bezahlten ſie die Zeche?“ war die erſte Frage der Gevatterin, nachdem ſie über den Rückzug Be⸗ ſcheid erhalten hatte.
„„Nein doch,“ ſagle Lura,„ſie meinten, es könnte bleiben bis nächſtens.“


