Druckschrift 
Paul Wärning : Abenteuer eines Scherenjungen ; fünf Theile / erzählt von Emilie Flygare-Carlén. Aus dem Schwed. von C. F.
Entstehung
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echt gut ſein,

Die Gevatterin ſuchte jetzt ein Quartblatt einiger Maßen reines Papier hervor, und nachdem ſie im Bette Platz genommen und die Füße auf einen umgeworfenen Stuhl geſtreckt hatte, begann ſie ihr Dictamen. Im Vorbeigehen mag erwähnt werden, daß ſie ſich ſtets der Morgen bediente, wenn Geſchäfte in Frage kamen, weil ſie ſelbſt ſehr gut wußte, wie unzuverläßig die Nachmittage waren. Die Gevatterin hatte jetzt über⸗ dies noch andere Gedanken im Kopfe. Sie hatte lange bei ſich ſelbſt bekannt, daß das Zittern ihrer Hand und der oft wiederkehrende Schwindel des Kopfes ihr alles Schreiben und Rechnen ganz beſonders ſchwer machten, und an ihrer Tochter Nora hatte ſie nicht die allerge⸗ ringſte Hülfe. Alſo.... doch davon weiter unten.

„Biſt Du fertig, ſo ſchreib nun, wie ich Dir ſage — fange aber hoch an der Kante an!“

„Hochgeehrter und günſtiger Herr Lerberg mit Companie in Göteborg!“

„Haſt Du das?“

„Gleich— mit Companie in Göteborg!“

„Da das Eis lange hier im Fahrwaſſer gelegen hat, ſind keine Boote oder andere Gelegenheiten nach der Stadt gegangen....„Laß mich einmal ſehen!“

„Boote oder andere Gelegenheiten nach der Stadt gegangen,“ ſagte Paul nach und reichte der Gevatterin das Blatt, ſo bald die Worte niedergeſchrieben waren.

„Du ſchreibſt meiner Seel wie ein ganzer Prieſter! aber ſetz nun die Reihen dichter zuſammen, denn ſonſt haſt Du nicht Platz genug. So, fang nun wieder an!„Darum iſt mir der Kümmelbranntwein bis auf den letzten Tropfen ausgegangen. Dieſe fürchter⸗ liche Kälte macht, daß die Leute ganz ſchrecklich davon kaufen. Aber ich bin nun ſo in der Klemme, daß ich keinem Menſchen helfen kann, und daher würde es außerordentlich gut ſein, wenn mir die Herren mit dem aller...“„Schreib' nun nicht weiter auf der Seite, ſondern wende das Blatt um, leg aber erſt

Pau 4