t Ihr
0!
19
Im Wettkampf; und ein zahllos dichtes Volk
Schönheit gedrängt an Schönheit, lohnte uns
Patricier und Volk, mit seinem Lächeln,
Begleitete mit halbgehörten Wünschen,
Und mit der Tücher Wehn, mit lautem Klatschen
Die jugendlichen Kämpfer bis ans Ziel!—
Wie oft mit stärkerm Arm, mit kühn'rer Brust,
Hab' ich die rauh're Welle dann gespalten,
Zurück mit eines Schwimmers starker Hand
Vom nassen Haar die dreuste Welle schleu- dernd,
Von meiner Iippe weg die Woge lächelnd,
Die sie gleich einem Becher Weins gekiſst,
Vom Schlag der Wellen luftig hoch gehoben,
Und stolzer stets, je höher sie mich trugen.—
Oft auch im jugendlichen Uebermutk,
Tief niedertauchend, Kühn in ihrem grünen
Und glas'’gen Busen, und mir Bahn erzwingend
Zu Muscheln und zu Seegras, ungesehn
Von denen über mir, bis ich zurück
Gerufen dann von ihrer Furcht, empor
In meiner Hand die Zeichen trug, daſs ich
Der. Woge tiefsten Busen aufgesucht:
Dann sprang ich wohl empor mit einem Schlag,
Der weit umher erscholl, und zog den lang
Zurückgehaltnen Athem mir herauf
Aus tiefer Brust, bis ich den Schaum von
neuem
2


