Teil eines Werkes 
Band 8, 3. Theil, 13.-18. Bändchen (1848)
Entstehung
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es kommt, daß ich Deinen Anblick zu ertragen vermag, daß mein Herz, anſtatt Dich zu haſſen, Dir entgegen ſtürmt.... doch dieſe Stürme ſollen hier nicht mehr zu⸗ ſammenſtoßen, ich vernehme eine laute Stimme in meinem Innern, welche mir ſagt, wie alle Verbrechen geſühnt werden koͤnnen, ja ſogar ein Brudermord!... Folge mir!

Und mit flammenden Wangen, flammenden Augen, hoch flammender Seele winkte ſie Juſtus. An ihrer Seite ſchritt er geiſtesabweſend über den Hofplatz hinab auf die Landſpitze, auf welcher ſie ſo oft neben einander geſtanden 1n über das klare Gewäſſer des Bullar⸗Sees geblickt atten. Jetzt war das Gewäſſer verdunkelt gleich der Erde und dem Himmel. Nur die einſamen Sterne hielten noch immer ihre Wache, und bei ihrem matten Schein war es, als ob ein überirdiſcher Glanz die Schwärmerin um⸗ ſchwebte; ihre Worte wurden ſtark und klar, ihre Augen ſprühten Funken, aber Funken eines himmliſchen Feuers;3 ihre hehre Geſtalt erhob ſich vor dem zu ihren Füßen lie⸗ genden Brudermoͤrder, über deſſen verheerte, todte Züge kein einziger Lebenshauch hinwehte ſein hohler Blick war ohne Ausdruck.

Hoͤre die Stimme des Herrn! Er fordert ein Opfer; doch dieſes Opfer ſollſt Du nicht ſein, denn Du biſt be⸗ ſudelt mit dem Blute Deines Bruders und mit der ſchwar⸗ zen Sünde, den Bund mit Deinem Meiſter um einer irdiſchen Liebe willen vergeſſen zu haben. Das Opfer ſoll ich ſein; ich bin das freiwillige Opfer an Deiner Statt mit meinem Blute waſche ich das Blut meines Gatten von Deinem Herzen abl... O, gelobet ſei Gott, daß ich noch würdig bin, mich zur Verſöhnung darzubieten! Wenn ich es nicht vermocht hätte, meinen Blick zu ihm zu erheben, dann wären wir rettungslos verloren geweſen; doch nun werden wir uns wieder begegnen o, Rauſch voller Seligkeit uns begegnen durch mich! Ich fühle keine Furcht vor dem Tode, ſeine Qualen ſind lieblich,