endig⸗ vider⸗ arung
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ſoll, ſo hat es mich geſchmerzt, daß mir die Thränen in die Augen gekommen ſind, daß er mich während dieſer ganzen Woche nicht hat annehmen wollen. Ich bin drei⸗ mal im Comminiſterhof geweſen, obgleich ich gedacht hatte, ich würde mit keinem Fuße dahinkommen; doch die beiden erſten Male ſchickte er mir eine mündliche Weigerung, und das dritte Mal ſchickte er mir dieſes Blatt“... Leonard zeigte es ſeiner Frau:
„Laß mich in Ruhe! den fünfzehnten November tref⸗ fen wir uns!“
„O, nimm es nicht ſo genau mit ihm: er iſt ſo aufgeregt!“
„Das iſt wahr; aber er weiß, daß ich aus keiner an⸗ dern Abſicht kam, als um mit ihm zu leiden, und da er mir das abſchlug, ſo habe ich keine Ruhe in der Seele. Laß mich reiſen, das zerſtreut mich— und dann, liebe Conſtance, willſt Du gewiß auch Dich vorbereiten. Ich kann keinen andern als einen guten Ausgang ahnen: ſie fragt ja jeden Augenblick nach ihm... Und nun ſegne Dich Gott! Möge er Dir und ihm Schutz verleihen und auch ihr, dem holden Engel, worauf alles beruht! Mor⸗ gen haben wir wleder Sonnenſchein und Frieden.“
Conſtance widerſprach nicht länger. Sie wußte ſo gut, daß nur das herzlichſte Feingefühl ihm dieſe Reiſe in den Kopf geſetzt hatte; er verſtand, daß ſie nicht im Stande war, alle ihre Gefühle und Gedanken zu ſammeln, wenn er um ſie wäre, und er wollte, daß ſie dieſelben ohne Zwang ſammeln ſollte.
Mit tiefem Gefühle der Dankbarkeit, nach welcher ſie ſich im Stillen geſehnt hatte, unterdrückte ſie ihre Angſt; und die beiden Gatten trennten ſich mit einer warmen und herzlichen Umarmung.
„Kommt er denn endlich— kommt er gewiß heute


