Teil eines Werkes 
Band 8, 3. Theil, 13.-18. Bändchen (1848)
Entstehung
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Wege, der zum Frieden führt.... O, ich bitte Dich, reinige mich ſie ſank zu den Füßen ihres Gatten reinige meine Lippen von den ſündigen Küſſen, die dort gebrannt haben!

Großer Gott! redeſt Du dieſe Worte zu mir zu mir?... Weißt Du wohl, daß ich auf dem Rückwege halb daran gedacht habe, Deine Bande zu brechen?

Die heiligen Bande der Ehe? rief Conſtance ſchau⸗ derndo, nie, nie!

So ſoll denn nur Gott dieſen Bund trennen, der gewiß jetzt heiliger und feſter iſt als jemals!

Und der edle Mann beſiegelte ſeine Worte mit einem warmen und treufeſten Kuß.

In dieſer Nacht ſenkte ſich zum erſten Male ſeit langer Zeit ein wohlthätiger Schlaf auf Conſtance's Augen

herab.

Einundvierzigſtes Kapitel.

Elender Feigling, was zauderſt Du? murmelte Grave, der mit racheglühenden Augen durch das oben erwähnte Loch Juſtus bewachte.Warum betrachteſt Du dieſe Werkzeuge nur, um ſie wieder wegzulegen? warum ſchreibſt Du Deine Abſchiedsbriefe nur, um ſie wieder zu zerreißen? und warum ſtotterſt Du die Frage: Iſt das Leben eine Anleihe oder ein Geſchenk? welche ich in Deine Seele ſchleuderte, nur um Dich in der trägen Erſtarrung der Ungewißheit zu verlieren?

Grave verſtand die Entfernung Juſtus' von dem Nixenthale ſo, daß der Schwärmer jetzt den Vorſatz ge⸗ faßt hätte, dieſes Thal nie wieder zu ſehen, ſondern hier