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bleibt für uns nur die irdiſche Trennung übrig; dort“ (ſein Blick wendete ſich auf Evelyn's Zimmer)„ruht die
Hoffnung, auf welche wir dieſelbe gründen können...
Jetzt wähle— doch ach, wähle nicht zu ellfertig; dieſer Augenblick ſchließt unſer ganzes Leben in ſich!“
„Wenn ich,“ ſagte Conſtance, indem ſie ſich mit einer gewaltſamen Bewegung ſeinen Armen entzog und ſich erhob,„wenn ich nach dieſem Augenblicke etwas an⸗ deres wählen könnte, als das letzte, ſo würde die Ver⸗ achtung Deine Liebe löſchen— und lieber, als daß ich in Deinen Augen unwürdig daſtehe, will ich mich zu Tode peinigen laſſen... ich habe gewählt!“
Eine Bewegung in der Sternkammer zeigte an, daß Evelyn erwacht war.
Jetzt erhob ſich auch Juſtus.„Du haſt ſo entſchieden, wie ich es erwartete!... Dankl habe Dank dafür, daß Du den Muth hatteſt, unſre Seelen zu retten! Jetzt kann nichts meinen Entſchluß ändern! Und Dank auch für dieſen dem Himmel entwendeten Augenblick! Mache Dir keine Gewiſſensſkrupel darüber: es war ja weiter nichts als das reine Opferfeſt zweier Herzen— Gott ſelbſt hätte zuſehen koͤnnen. Innerhalb der näͤchſten acht Tage, ja innerhalb der nächſten acht Tage iſt dieſer Augenblick mehr denn tauſendfältig bezahlt!“
„Um Gottes Barmherzigkeit willen— ich rufe Dich in dieſem Augenblicke an, da ich die Kraft dazu habe— verzieh nicht ſo lange: entſcheide es ſchnell.... jetzt!. 3
„Nicht ſo! Wie ſollte ich im Stande ſein, jetzt, da meine Lippen noch die Flammen von Deinen Küſſen em⸗ pfinden, vor ſie zu treten? Nein, acht Tage muß ich haben zu meiner Vorbereitung... acht Tage, um Ab⸗ ſchied zu nehmen von dem Leben und— von Dir... Abſchied von Dir— welch ein Gedanke!“ 3
Er ſchüttelte leiſe den Kopf, und ſchon ſuchte ſeine Hand von Neuem die ihrige, als Evelyns Schritte ſich
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