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allen Dingen meine brennende Ueberzeugung, daß Gott mit mir iſt, werden alles beſiegen. Unter Indiens Hei⸗ denthum will ich einen Tempel Chriſti erbauen; und der arme Miſſionär findet dort ſein Reich, wo eine ganze von ihm geſchaffene chriſtliche Gemeinde durch ihn Gott an⸗ beten lernt. Darauf ſchreitet das Werk des Herrn mit immer größerer und größerer Kraft vorwärts: mein Eifer, meine Kraft ſind bekannt geworden, ich habe mich mit unzähligen Mitgliedern der chriſtlichen Kirche in Verbin⸗ dung geſetzt. Man wird lauſchen auf meine Stimme, mein Geiſt wird neue, große Ideen finden, zu deren Ausfüh⸗ rung Andere mir helfen werden... Doch genug, genug!“ ... unterbrach er ſich ſelbſt, und ſenkte die blitzenden Augen, welche kühn in den noch verſchleierten Iſistempel der Zukunft dringen wollten...„genug! Du ſiehſt, wie es iſt, geliebte Evelyn! Du kennſt jetzt den brennendſten Wunſch meiner Seele, einen Wunſch, für welchen ich als Martyrer ſterben werde, oder auch.... doch— Du magſt richten, Du magſt entſcheiden, ob Du mich ent⸗ weder zurückhalten oder ob Du mich gehen laſſen willſt, wohin meine Beſtimmung mich ruft!“
„Ich werde Muth haben, zu entſagen!“ rief Evelyn aus, ergriffen von dem Enthuſiasmus des Schwärmers— „geh, geh mit Gott! Sollite ich Dich zurückhalten, ich, ich, die ich Dir Leben und Licht verdanke, ſollte ich Dich zurückhalten bei mir, während zahlloſe Menſchen auf die Frucht Deiner edlen Anſtrengungen warten? Nein, ich halte Dich nicht zurück: ich werde Dich ſehen in meinen Träumen, und in ihnen werde ich diejenige ſein, die Dir den Schweiß von der Stirne wiſcht!“—
„O Evelyn, Evelyn! Wie groß iſt jetzt Deine Macht!“ — und wieder ſank Juſtus ihr zu Füßen.„Ich danke Dir, ich ſegne Dich für meine Freiheit... und dennoch empfinde ich erſt jetzt, wie theuer Du meinem Herzen biſt, wie hoch, wie rein ich Dich anbete! In dieſer Stunde,
der einzigen, da es uns geſtattet iſt, die Seligkeit des
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