Teil eines Werkes 
Band 5, 1. Theil, 1.-6. Bändchen (1848) Eine Nacht am Bullarsee. Band 5, 1. Theil, 1.-6. Bändchen
Entstehung
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Erbin reißen werden, ein einziges von den Verdienſten des Barons Max beſitzt?

Aber warum, warum ſoll ich denn gezwungen ſein, das Unmögliche zu thun? Kann ich Dich vergeſſen?

Nein, Evelyn, ich hoffe, Du wirſt das nie koͤnnen; doch, wie ich Dir ſchon erklärt habe, eine ſolche un⸗ ſchuldige Liebe läßt ſich mit Deinen neuen Pflichten ver⸗ einigen. Mar kannte Deine Neigung zu mir ich weiß, daß er ſie kannte und dennoch ſahſt Du, daß er zu⸗ frieden war mit dem Theile Deines Herzens, den Du ihm zu geben vermochteſt.

Ich habe ihm gar nichts zu geben:

Ja dennoch etwas, das Du ihm nicht zu weigern vermagſt: Deine Achtung, Deine Freundſchaft und Dein Vertrauen. Verbirg ihm nichts ich bürge dafür, daß er Dich verſtehen wird. Er wird mit Dir von mir reden; und er wird Dir geſtatten, an ſeinem Herzen zu weinen, wenn der Schmerz der Sehnſucht Dich ergreift und ich weit hinweg bin jenſeit des Meeres!

Wenn Du weit hinweg biſt jenſeit des Meeres 74 wiederholte Evelyn zitternd.

Ja, eben dann bedarfſt Du eines Beſchützers, eines Freundes, eines Vaters, eines Bruders mit einem Worte eines Mannes, der Dich leitet, der Dir helfen kann die reichen Gaben, welche Gott in Dein Herz legte, zu entwickeln... Mar iſt ein ſolcher Mann.

Gott, Gott! muß ich denn muß ich denn unbe⸗

dingt gibt es keine Wahl? Sie blickte auf zu ihm und in dieſem Blicke lag eine tiefe, flehende Pein.

Ja, Evelyn! es gibt eine andere Wahl. Wenn Du zu mir ſagſt:laß alle dieſe großen, herrlichen Pläne

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für das Wohl der Menſchheit, die Dich nicht kennt und

nicht liebt, fahren bleibe bei mir, lebe gleich andern Männern ruhig am häuslichen Herde, und laß ſie ein⸗ ſtürzen dieſe Tempel, welche Du für Voͤlker errichtet haſt, die Dir nie danken werden! Was kümmert uns die Menſch⸗

heit?

Sage

Dir ja 6

lispelte 5

Ich ha zuletzt Evelyn daß ich Dich zu die ich innig, ſchwiege kraft ge größte Dir zu ſein ma lichen, Begeiſte auf Er nicht!. Ehe ei geweiht Helm d

ich g von Leid gehe, un rigkeiten mein W