Teil eines Werkes 
Band 5, 1. Theil, 1.-6. Bändchen (1848) Eine Nacht am Bullarsee. Band 5, 1. Theil, 1.-6. Bändchen
Entstehung
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Fünfunddreißigſtes Kapitel.

Der Conſul und die Conſulin ſaßen in dem kleinen Salon neben einander auf dem Sofa. Sie hatten heute allein gefrühſtückt, um den Eindruck beim Wiedererſcheinen des Magiſters Carleborg um ſo feierlicher zu machen.

Es war ja um eilf Uhr, daß er hier ſein ſollte? ſagte die Conſulin mit leiſer Stimme.Es iſt gleich eilf es fehlen nur noch drei Minuten!

Die Uhr geht, glaube ich, ein wenig vor! Aber ich begreife nicht, warum uns ſo unruhig und ſonderbar zu Muthe iſt? Es iſt ja eine Sache, die keinen Zweifel leidet: er kann nicht ſo verrückt ſein und nein ſagen!

Nein, mein Freund! ſei Du in dieſer Hinſicht ganz ruhig: ich bin mir aber ſelbſt die Gerechtigkeit ſchuldig, zu erkennen, daß ich mich höchlich wundere über unſer... Sch! er iſt da!... Siehſt Du, daß die Uhr richtig geht! Nimm eine beſſere Stellung an, mein Freund! Sieh mich an, und behaupte Deine Würde!

Juſtus trat ein und verbeugte ſich tief und ehr⸗ furchtsvoll.

Er war zum Erſtaunen blaß, und dieſe Bläſſe war noch merkbarer durch den ſchwarzen Anzug, den er immer vorzugsweiſe trug. Seine faſt außerordentliche Schöͤnheit hatte noch nie in einem höheren Grade ihre Macht uber Andere fühlen laſſen. In ſeinem großen, blauſchwarzen Auge ruhte ein Ernſt, eine Hoheit, womit ſich zu gleicher Zeit die ſanfte Demuth der Bitte und der gebietende Machtſpruch der Ueberzeugung paarte.

Es war der Conſulin, welche ſich erhoben hatte, ganz unmöglich, mit ihrem überdachten:junger Mann! Sie kennen das edle Opfer u. ſ. w., u. ſ. w. hervorzu⸗

kommen. zwar ſel einfachen Seene it wirrt, ur ſich hin er began Vertraue

Je Ihnen, d keit für men, un Sie mir nicht beze furcht ein ſo hoch ſe Hinderniff abhalten

nicht zu