Deine Handlung aus dem moraliſchen Geſichtspunkte tadeln will; im Gegentheil: ſie war ſchoͤn und verdienſtvoll.“ „Wer hat aber wohl gewagt, zu behaupten, daß dar⸗ um die Spiellectionen aufhörten?“ fragte Juſtus mit einem Lächeln voll ſchelmiſcher Froͤhlichkeit. „Das hat Leonard geſagt— überdies haſt Du ſpä⸗ terhin kein Wort darüber geſagt.“ „Eben darum, weil ich um ſo mehr daran gedacht habe— doch das iſt mein Geheimniß, und ich verwahre es noch ein wenig.“ Frau Hedwig lächelte ohne weiter etwas zu fragen. Und nachdem die kleine zufriedene Familie von dem Früh⸗ ſtücktiſche aufgeſtanden war, ging Leonard, um von ſeinem Vormund, der in der Nähe wohnte, Abſchied zu nehmen. Monika brachte den Eßkober in Ordnung, und die Mut⸗ V ter blieb allein mit dem Sohne ihres Herzens.
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„Jetzt haben wir ein Stündchen, das uns ganz allein gehört! Sage mir nun, mein geliebter Juſtus, warum fürchteteſt Du, daß ich Dich auslachen koͤnnte? Derglei⸗ chen konnteſt Du aber doch unmöglich fürchten; denn Du weißt gewiß, daß Deine Mutter es nicht uͤber ihr Herz bringen kann, über dasjenige, was Dir Kummer verur⸗ ſacht, zu lachen. Du biſt alſo traurig, weil Du ſchon ſechzehn Jahre alt biſt 2“ „Ja,“ antwortete Juſtus,„denn in einem ſolchen Alter kann man keine Sirupcaramelen mehr kochen. „Nicht ſo, Juſtus! Jetzt keinen Scherz: nun mußt Du ernſthaft reden!“ „Ich rede wirklich Kenafe Salande 4 naih amelen verkaufen konnte, hatte ich eine gute kleine nige buneede Wenn ich das eine nicht mehr darf, ſo hört die zweite auf und mit ihr ſehr viel. 4
eine Un „2 deſt? H ſtohlen vermutl wäre.“
„8 Scheing Unrecht Worten ſtohlen,
Leonard


