351 nzufan- Verſuche zu einer vertraulicheren Annäherung abgeſchla⸗ gen haben; denn ohne im Geringſten eiferſüchtig zu ſein, Scherz iſt es wohl das Recht und die Pflicht eines Gatten, wenig⸗ n, will nigſtens nicht die Huldigung aufzumuntern, welche ein — einen Haufen junger Müßiggänger ſeiner Gattin darzubringen belieben.“ 1 te...„Darin haſt Du vollkommen Recht, daß ich das Ge⸗ gentheil als Beweis einer allzu weit getriebenen Gleich⸗ ſt, daß gültigkeit betrachten würde; und die Urſache, weßhalb ich Anlaß als wahrſcheinlich annahm, daß Dn vielleicht den Vor⸗ könnte, ſchlag des Majors G— nicht ablehnen möchteſt, war der, anderer daß ich mir einbildete, Du könnteſt eine ſolche Einwilligung für die beſte Probe von Zuverſicht und Vertrauen halten, gar mit die Du zu geben im Stande wäreſt.“ einmal„Und Du wollteſt mich vor einem falſchen Schluß⸗ geweſen ſatze bewahren? O, das verdoppelt, ja verzehnfacht meine nun in Achtung; und ich kann Dir meine Dankbarkeit in keinem eit ent⸗ höheren Grade zeigen, als wenn ich offen geſtehe, lles ge⸗ daß Du mich hiedurch wirklich aus einer ſchweren Ver⸗ legenheit retteſt. Denn ohne Zweifel wäre doch ein ſchar⸗ n Acht, fer Kampf entſtanden zwiſchen meinem Unwillen, dem —„die⸗ Major einen ſolchen Platz zu öffnen, und meiner Furcht, ht, daß Dich durch meine Weigerung auf den Gedanken zu brin⸗ den des gen, daß ich heimlich eiferſüchtig wäre— ein Gedanke, haben deſſen unberechenbare Folgen ich nicht einmal zu erwägen
id auch den Muth habe. Ich athme wieder leicht: Du haſt mir ich mit das Recht gegeben, Dich von ſeiner Zudringlichkeit zu s Ver⸗ befreien.“
Einige Tage ſpäter that der Major G= wirklich ne Zu⸗ ſenen Vorſchlag; doch dieſer begegnete ſo vielen höſtichen Ausweichungen von Seiten des Rittmeiſters, daß derſelbe niedergelegt werden mußte. 4“ Das hielt gleichwohl den genannten Herrn, der ſich


