349 org ge⸗ Andern über ſein Mißgeſchick lachten. Ich erfuhr es aber dennoch nicht, warum Du ſo früh nach Hauſe wollteſt.“
wurfes„Soll ich Dir's ganz aufrichtig ſagen?“
geweſen„Wenn Du mich eines vollen Vertrauens werth er⸗ n aber achteſt.“
„ daß„Sage lieber: wenn ich es nicht für gefährlich halte, floßen, es Dir zu geben.“
erzlich⸗„Ich glaube, daß dabei keine Gefahr vorhanden ſein Geſell⸗ kann. Wäre der Fehler, deſſen ich mich einmal ſchuldig
gemacht habe, ganz unüberwindlich, ſo hätte er hier ſchon he das längſt Gelegenheit gehabt, ſich in tauſend grelleren und
wollen ſchwächeren Schattirungen zu zeigen. Doch unſre Unter⸗ übrig: redung kurz vor unſerer Abreiſe, ſo wie auch der Um⸗ 2... ſaand, daß ich Eigenliebe genug beſitze, um zu glauben, tigſten daß ich mich mit Allen meſſen kann, die um Deine Gunſt nachen weetteifern, macht, daß ich mich in dieſer Hinſicht ſtets on er⸗ ruhig fühle.“ 3 Auf⸗„Konnteſt Du Dich denn nicht eben ſo gut mit dem rwan⸗ Grafen Adrian meſſen?“
Anlaß„Nicht ſo in jeder Hinſicht. Ueberdies warſt Du ſo
ir um gütig gegen ihn: Du ſchätzteſt ſichtbarlich ſeine Geſell⸗
ge zu ſchaft; er konnte ſich täglich Deiner Theilnahme erfreuen.“ b„Ja, in meiner Eigenſchaft als Wirthin.“
teuige„Gleich viel— bedenke nur das unglückliche Zuſam⸗
h nie menſtoßen der Umſtände, und daß ich ſelbſt ſo wenig
en die Hoffnung hatte Dir zu gefallen, ſo daß ich unmöglich
Ball anders als mit Unruhe einen ſolchen Mitbewerber wie A drian ſehen konnte.“
gegen„Haſt Du denn jetzt mehr Hoffnung?“ fragte ſie und
Scha⸗ gab ihm einen Blick voll reizender Schalkhaftigkeit.
h den„Du weißt ja, antwortete er in gleichem Tone,„d
ent⸗ ich nicht das Glück habe, mein Urtheil auf die Erfahr
ſtützen zu können; und da Du ſelbſt die erſte Dame biſt, um deren Gunſt ich mich bemüht habe, ſo wage ich als Aufänger nicht zu behaupten, in welchem Grade es mir lingt. Inzwiſchen,“ fuhr er lachend fort, duͤrfte es


