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ſeiner Gattin ohne den geringſten Druck losließ, wendete er ſich hinaus und befahl dem Kutſcher raſcher zu fahren.
„Herr Rittmeiſter, der Weg iſt ſchlecht!“ wendete der Kutſcher ein. 3
„Er iſt untadelig— fahr' zu!“
„Nein, um alles in der Welt, nimm den Befehl zurück!“ rief Julia aus, indem ſie ſich ſchlaftrunken erhob. „Der Weg iſt ja voller Unebenheiten und die Brücken ſind an mehren Stellen ſchadhaft.“
„Der Kutſcher iſt ſicher, und die Pferde ſind noch ſichrer.“
„Ja, das iſt ſehr gut; aber ich bin ängſtlich und werde krank, wenn wir auf dieſe Art fahren ſollen!“
Rudolf, der an Julia's Stimme hörte, daß ſie in Angſt war, und in Anſehung einer gewiſſen frohen Hoff⸗ nung, ſie jeder Art von Unruhe auszuſetzen fürchtete, war beinahe zur Hälfte böſe darüber, daß der Rittmeiſter nicht augenblicklich ihrer Bitte gehorchte. Sein Ton war da⸗ her mehr erregt als artig, da er eilig einſiel:„Mein beſter Ludwig! da der Wunſch einer Dame nicht hinreicht, Deinen Willen zu beſiegen, ſo muß ich meine Bitten mit denen meiner Frau vereinigen!“
Lavinia hatte kein Wort geſagt und ſagte auch nun nichts. Sie hatte gehört, daß ihr Gemahl zu der Klaſſe von Männern gehörte, welche das Leben für geringer achten, als ihr Anſehen, und daher nie einen gegebenen Befehl zurücknehmen.
Ob es einen Grund zu dieſer Behauptung gab, kann ungewiß ſein; doch diesmal wenigſtens bewies er keinen Eigenſinn; denn kaum hatte Rudolf den laut ausgeſpro⸗ chenen Worten ein Paar leiſe geſagte hinzugefügt, ſo rief er dem Kutſcher zu:
„Fahre langſam, Schritt für Schritt!“
Dann aber öffnete unſer Rittmeiſter ſeinen Mund lar bia man 18 der Nähe des Tbyres war.
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Jetzt fragte er Lavinia, vb auf ih 15 ge w di ſchn N 1 82 uch 1 r ba 3 5
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