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Und ehe noch Georg ausgeredet hatte, ſiehe da ſtieg eine Rauchſäule aus dem kleinen Hauſe in der Spalte auf der Johannis⸗Klippe empor. Bald vertheilten ſich die ſchwarzen Wirbel rund umher und umhüllten mit ihren Maſſen das ganze Ufer. Doch bald wurde die Rauchſäule von einer hohen Flamme geſprengt, und nach einigen Mi⸗ nuten lag das ganze angezündete Haus abgezeichnet in der See.
Es war ein herrlicher, wenn auch wehmuthsvoller Anblick!
Dieſe Kluft, die dem armen Fremdling eine Heimath verliehen hatte, ſollte wiederum werden wie ſie war, da er ſie zum erſten Male betrat: wenn die Herbſtſtürme über dieſelben tobten, ſollte jede Spur von einer menſch⸗ lichen Wohnung hinweggekehrt ſein.
Jetzt aber wurde die ganze Gegend von den Flammen des in voller Wuth brennenden Scheiterhaufens erleuchtet. Der Schein drang bis in die dunkle Grotte, in welcher ſich die beiden Gatten immer feſter und feſter umſchlangen.
„Sieh, meine Geliebte!“ ſagte Georg und deutete mit unausſprechlicher Rührung auf die Wohnung, die einſt ſeinen Eltern gehört hatte—„ſo klar, wie dieſe Flammen leuchten, eben ſo klar leuchten jetzt auch ihre verklärten Geiſter. O, wie himmliſch ſchön, zu wiſſen, daß ſie jetzt dort oben Frieden haben!... Doch blicke jetzt dort hin“ — er deutete mit der Hand auf das Fahrzeug, welches dort lag, gleich einem gewaltigen ſchwarzen Seevogel, der mit ausgebreiteten Schwingen ſich auf das in dunk⸗ lem Purpur ſchillernde Meer herabgeſenkt hat—„dort iſt unſre Heimath.. unſer Brautgemach, meine liebe, meine ſchöne Braut!“
Erröthend wie die rothen Flammen, die mit dem Luftzuge ihre glänzenden Funken nach dieſem Brautgemach hintrieben, lehnte Fanny ihr Haupt an die Bruſt ihres Gatten, ihres Geliebten.
Bald war das ehemalige Wohnhaus verzehrt: bald


