Teil eines Werkes 
11.-15. Bändchen (1846)
Entstehung
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„Wende nun, und halte windwärts ihm ſo nahe wie moͤglich... recht ſo!“

Durch die Wendung erhielt das Boot eine vermehrte Fahrt.

3 Mit ſicherem Arme nahm Carolus den Tauring und warf ihn aus unter einem warmen Gebete zu Gott.

Ein Seufzer von unendlichem Umfange ging über ſeine Lippen und gleich darauf ein tiefes:„Gott ſei gelobt!“

Der Verſuch war gelungen: Georg ergriff das Tau; und jetzt war Carolus ſicher, denn er wußte, was ein Ertrinkender umfaßt, das muß man ihm mit Gewalt aus der Hand reißen, ſelbſt wenn dieſelbe im Tode er⸗ ſtarrt iſt.

Langſam und vorſichtig begann Carolus das Tau an⸗ zuziehen„... Noch hielt Georg den Kopf oben; aber als er dem Boote ſchon ganz nahe war, ſo ſank das Tau ſenkrecht in die Tiefe hinab, und keine Bewegung war weiter zu ſpüren.

Verzweifelt hielt ſich Carolus mit der einen Hand an einem Kabeltau feſt, warf ſich mit dem halben Körper über Bord und erfaßte zuletzt glücklich Georg's Weſten⸗ kragen. Die Anwendung einer vollen, in dieſem Augen⸗ blicke des Entſetzens vielfach geſteigerten Manneskraft, machte das faſt Unmögliche möglich:

Nach wenigen Minuten lagen die beiden Gatten auf dem Verdeck des Freiſeglers.

Mit einer Entſchloſſenheit, die ſich nunmehr durch nichts weiter irre machen ließ, ſchlug Carolus augenblick⸗ lich ein Tau um jeden der beiden Koͤrper und befeſtigte ſie ſo an den Maſtbaum, damit ſie nicht bei den gewalt⸗ ſamen Bewegungen des Freiſeglers über Bord geworfen werden möchten.

„Ich fürchte, es iſt ſowohl mit ihm als auch mit ihr zu Ende!“ ſeufzte Stonge⸗Jan, indem er die Schote