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ſpähen, um dem Ganzen einen Blick der Theilnahme, einen Seufzer der Trauer nachzuſchicken? Sie wurden bald zu neuen Schreckſcenen geweckt.
Wir haben geſehen, wie Georg bei der ueſtrenaung,
ſein Schiff zu retten, nebſt einem Mann von der Beſatzung über Bord geworfen wurde. Dieſer letztere war dem Kampfe nicht gewachſen: es dauerte nicht lange, ſo folgte er ſeinen Gefährten, und ihm folgte außerdem noch ein treuer Freund, der ſeinem Herrn aus Liebe nachgeſprungen war, nämlich Komm, der arme Komm, der ebenfalls in dem weitgeoͤffneten Grabe verſchwand, ohne den gefunden zu haben, den er ſuchte.
Georg's außerordentliche Stärke, ſeine uns vorher ſchon wohlbekannte Geſchicklichkeit im Schwimmen mach⸗ ten es ihm möglich, die Waſſermaſſe zu durchdringen und ſich oben zu halten, ſo daß er ſich der Brandung nicht näherte.
Er hatte den Freiſegler bemerkt und war überzeugt, daß Carolus alles aufbieten würde, um ihm beizuſtehen, wenn er ſich nur ungefähr an der Stelle halten konnte, wo er hinunter gefallen war, bis das Boot ankäme.
Dieſes war nun geſchehen.
Doch die beiden Seeleute, deren Aufmerkſamkeit in dem entſcheidenden Augenblicke unverwandt auf den Schiff⸗ bruch gerichtet geweſen war, merkten nicht, daß ſie dicht an Georg vorbeifuhren.
Die Donnerſtimme des Sturmes übertönte ſeinen Ruf.
Aber auf dem Freiſegler war ja noch eine dritte Perſon, deren Aufmerkſamkeit— ſelbſt wenn die Felſen ſich von ihren Grundveſten gehoben und rund um das Boot niedergeſtürzt hätten— unmöglich von einem dun⸗ klen Punkte abgeleitet werden konnte, welcher ſich bald über den Gipfel der Woge erhob, bald unter derſelben verſchwand.
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