wagte, zuruck zu kommen, da er es als ein Zeichen ihrer Unſchuld begehrte.
„Doch Leopoldine begriff nicht, hatte in der Gemüths⸗ verfaſſung, in welcher ſie ſelbſt war, nicht Beſinnung ge⸗ nug, um zu bedenken, welche Wichtigkeit ihre Weigerung für Richard haben konnte.
„Es wurde wieder ſtill im Zimmer.
„Ich verließ meinen Verſteck, klopfte an die Thüt und ſagte:„Oeffne, Nichard— ich komme, um Abſchict zu nehmen!“
„Ich weiß es!“ antwortete er in einem Tone der
unnatürlichſten Ruhe.„Da ich aber einige Beſchäftigun⸗ gen habe, die jetzt meine Zeit in Anſpruch nehmen, ſo laß uns dieſen Abſchied noch einige Stunden aufſchieben um ſechs Uhr ſtehe ich zu Dienſten!“......
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(Hier war vieles in den Anzeichnungen überkreuzt umd geändert, was hinlänglich zu erkennen gab, wie ſchwer i dem armen Einſiedler auf der Johannis⸗Klippe geworden ſein mußte, ſeine Erzählung fortzuſetzen. Endlich begam er ohne alle Vorbereitung mit folgenden Worten:)
„Ehe ich fortfahre, Georg, ſo lies dieſen Brief R⸗ chard's an ſeine Gattin. Sie erhielt ihn am Morgen nach der erwähnten Nacht!“ B
(Georg gehorchte eilfertig dem Befehle ſeines Vaterst er entfaltete den alten gelb gewordenen Brief und lat folgendes:)
„Leopoldine!
„Während der letzten zwei Monate habe ich Grah für Grad alle Qualen des Abgrundes durchgemacht!
„Ich war vereint mit einem Weibe, das ich vergot terte. Ihr Herz ſpiegelte alles Gute, Reine und Edl ab, das Gott bei ſeinen herrlichſten Geſchöpfen niedergte legt hat. Meine ganze Seele war Dankbarkeit gegen den⸗ jenigen, der mir das ſeligſte Geſchenk der Erde, eine ſchoͤnt
gute Gatti Hauch der die mir taf Welt ſchen „Noch denken: es lebte durch nicht den 2 „O T ehrte, wi Deiner ehe nahmſt Du Mit einem habe ich D geſehen.. Du ſo reit „Ich Weib, ich verachtete, die Binde Schlauheit mein Ohr mehr wüͤßt zollte, wäl / ich war zu wollen, wa Lebens, ja
„Mit
Er ſpielte Arme werf wenn er ſa vor meiner Ich hatte Der Ein


