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hkeit i*ſt nicht iebteſter und betrügen und gekränkt und Dich mit der Findeſt Du 2 Und findeſt munterm La⸗ jetzt geſagt rfen braucht, gebe es ihm, daß er ſich nur Richard , die ganze der mir das ſoll ſein, ſie
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ein ſchlechter Schauſpieler geweſen wäre, ſo würde er ſie dagegen für eine um ſo geſchicktere Schauſpielerin gehal⸗ ten haben.
„Du ſchweigſt, Wilhelm!“ fuhr ſie fort, und betrach⸗ tete mich mit einer ausdrucksvollen Verwunderung.„Warum haſt Du nicht dieſes Mißverſtändniß, welches Du kannteſt, ſogleich gehoben? Warum haſt Du nicht mit Richard geredet und ihm, wie es Deine Pflicht war, die Gruad⸗ loſigkeit eines für Dich ſo erniedrigenden und entehrenden
Gerüchtes gezeigt?“ 1 „Leopoldine!“ rief ich aus,„biſt Du nicht jetzt all⸗
zu ſtreng?“
„Nein, gewiß nicht— Du mußt ſelbſt geſtehen, daß Du das Recht haben könnteſt, jeden Menſchen heraus zu fordern, der Dich wegen einer ſo großen Schändlichkeit in Verdacht hat... Doch warum ſich dabei aufhalten, was geſchehen ſein ſollte, da wir mit der Gegenwart genug zu thun haben! Weißt Du, Wilhelm! wenn ich es recht überlege, ſo wage ich Richard's Feingefühl kaum dadurch zu beleidigen, daß ich die Sache ernſt nehme; als Scherz läßt ſie ſich beſſer abhandeln; denn wenn mein guter und edler Richard auch wohl einen einzigen Augenblick einen flüchtigen Argwohn hegen konnte, ſo hat er ihn doch nie im Ernſte gehegt— und es würde ihm nachher wehe thun, wenn ich einer Rechtfertigung bedurft hätte.“
„O wie peinigte ſie mich! Doch weit entfernt, daß ihre ruhige Zuverſicht zu meiner Ehre den Sturm in meiner Bruſt zur Ruhe hätte bringen ſollen, ſtürmte der⸗ ſelbe noch ſtärker bei der Verachtung, welche ſie dem blo⸗ ßen Gedanken an das Daſein meiner Liebe zeigte.
„Ich wollte gehen, ich wollte in aller Eile Anſtalt zu meiner Abreiſe treffen.
„Nein, wohin gehſt Du, Wilhelm! Bleibe!“ bat ſie eifrig.„Allein bin ich nur allein: wir müſſen Beide meinem Richard dieſes Märchen erzählen, und Du... und Du. Doch hier hielt ſie ploͤtzlich inne, ihr Blick


