Teil eines Werkes 
11.-15. Bändchen (1846)
Entstehung
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egen Leopol⸗ Hverändert: roßmüthiger zu beleidi⸗ en Vorwür⸗

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kleinen All⸗

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die Ecke des gung:„Hat Verachtung inn? Sieh, verachteſt, poldine biſt Weigerun⸗ tamenstage leines Feſt, 7, die alte doch ſieh, önnen kaum hen?“ Sie

nach dem Nadelſtiche ich raſ'te um mei⸗

ich ver⸗ Gott, was ende innere Hoch zuvor Haus nicht

oldine mit

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der lieblichſten Stimme,„ſage mir, wenn Du es weißt oder nur ahnſt, was hat dieſes Uebel veranlaßt?“

„Ich ſchwieg in unerhörter Angſt.

„Ach, ich ſehe es Deiner Bewegung an, Wilhelm, Du weißt es ſehr gut— und da es mir kein Anderer

ggen will, ſo habe Du Erbarmen mit mir!... Glaube

mir, ich habe Stärke, Alles zu hören, wenn ich nur die⸗ ſer peinigenden Ungewißheit entgehe!“

„Du würdeſt nicht die Kraft dazu haben, Leopoldine!“ ſagte ich, und beſchloß den gefährlichen Schritt zu wagen, ihr das Gerücht mitzutheilen, ohne mich ſelbſt zu verra⸗ then, und ich faßte dieſen Vorſatz aus zwei Gründen: ſie würde dann das Recht haben, mich zu verweiſen, und— o verbrecheriſcher Gedanke!— ich würde Gelegenheit haben, in ihr Herz zu blicken, wenn ſie mich von Liebe reden hörte, von einer Liebe, die ſie dem allgemeinen Gerüchte zufolge theilen ſollte.

„Dennoch ließ mich der Muth faſt im Stiche. Aber der Gedanke, daß Leopoldine nun ihr Schickſal in ihre Hände bekommen ſollte, überwand die widerſtrebende Un⸗ ruhe, die mich immer überfiel, wenn ich einen Blick auf ihre unſchuldsvollen Züge warf, worauf ſich die wechſeln⸗ den Bewegungen der Neugierde und der Beſtürzung ab⸗ ſpiegelten.

„Rede, Wilhelm!“ ſagte ſie endlich in einem ent⸗ ſcheidenden Tone.„Ich kann aus Deinem Gefühle ab⸗ nehmen, daß es etwas ſehr ärgerliches ſein muß; was es aber auch ſein mag, ich will es beſtimmt hören!“

„Leopoldine, vergiß nicht, wenn ich ausgeredet habe, zu bedenken, daß Dein eigener Wille mich dazu gezwun⸗ gen hat— zürne mir nicht über dasjenige, was Du er⸗ fahren wirſt!“

„O nein, nein— beginne!“

„Du wirſt kaum Deinen Ohren trauen!“

„Iſt es nothwendig, mich durch dieſe marternden Vor⸗ bereitungen ſo zu erſchüttern, daß ich mich beinahe vernich⸗