Teil eines Werkes 
11.-15. Bändchen (1846)
Entstehung
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welchen ich weil ſie mir t hatte. Ich le fühlte eine igſten Coquet⸗ en ſuchte und ihrem Gatten ſo ſollſt Du i Ende aus⸗

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Bauer ſaßen wir alle drei wie gewoͤhnlich an einem Abende nach beendigter Tagesarbeit bei einander.

„Leopoldine hatte eben das Theeeinſchenken beendigt und erklärte mit ihrer gewöhnlichen Schalkhaftigkeit, daß wir 8 etwas zu ihrer Unterhaltung erfinden müßten: ſie wollte eine Geſchichte, etwas Ungewoͤhnliches, etwas Neues, etwas bisher noch nicht Gehörtes.

„So etwas kann ich Dir ſogleich erzählen!“ ſiel Richard ein, indem er ihr mit einem Kuſſe die Rubinlip⸗ pen verſchloß.„Cs war einmal... nein, es iſt noch jetzt eine gewiſſe vor Kurzem verheirathete kleine Frau, von welcher man ſagt, daß ſie ganz und gar den verjähr⸗ ten Satz vergeſſen hat: wenn der Bräutigam ſeine Braut zu unterhalten ſucht, ſo muß dagegen die Frau um ſo eifriger ihren Mann unterhalten.“

„Fi! das war gar zu altmodiſch. Wilhelm nichts Beſſeres weiß!“

„Wie man's nehmen will!“ erwiederte ich in dem Tone des gezwungenen Scherzes, den ich oft anzuwenden genoͤthigt war.„Ich reiſe um einige Tage nach Schwe⸗ den zurück!“

„Jetzt wurde die Freude in Ernſt verwandelt, Richard ließ die Hand ſeiner Gattin los, die, um ſeine unartige Aeußerung zu beſtrafen, ſich in ſeine Locken verirrt hatte; und Leopoldine gab mir einen Blick der ſprechendſten und ausdrucksvollſten Verwunderung, und dieſe Verwunderung war augenſcheinlich mit Unzufriedenheit vermiſcht.

„Was ſagſt Du?— Iſt's Wahrheit?“ fragten Beide auf einmal.

„Ich verſicherte, daß es ſo wäre, daß ein Brief von Ignelius mich nach Helgenäs zurückriefe, woſelbſt eine Menge von Geſchäften unbedingt meine Anweſenheit for⸗ derten, und ich ſuchte einige Worte von meiner Betrübniß, meiner natürlichen Trauer zu ſtammeln, von Freunden ſcheiden zu müſſen, die meinem Herzen ſo theuer wären. Doch ohne Zweifel klang dieſe Erklärung ſteif und ge⸗

.. Laß hören, ob