334
wohl das Recht haben, an einem ſolchen Tage ohne Ein⸗ ſpruch ein Glas trinken zu dürfen? ja ſogar ein Glas mehr als nöthig iſt!“
„Aha, bläst der Wind daher, mein junger Herr? hat er einen ſolchen Rauſch? Nun, ich gratulire!.... Aber Stormbom! ſo geh doch von dem Bette hinweg, da⸗ mit ich an den Tiſch kommen und Licht anmachen kann, da doch kein Andrer dazu im Stande iſt!“
„Ich kann ſchon Licht ſchaffen!“ ſagte Georg und
ging gerades Weges nach der Gegend hin, wo der Kiſch ſtand. Doch in der Eile, da er zeigen wollte, er ſei dazu
im Stande, fegte er die Waſſercaraffe und das Glas von
Tiſche auf die Erde. Das kalte Waſſer, welches ſowohl ihn ſelbſt, als auch die im Bette ſitzende Frau Rebecca überſchwemmte— der Alte hatte ſich ſchon in aller Stille zurückgezogen— trug wunderbarlich bei, Georg's Geiſt abzukühlen.„Verzeihen Sie, allerliebſte Frau Stormbom, wenn es möglich iſt!“
„Gewiß hat er die Schwefelhölzer auch mit ertränkt l...
Gott troͤſte uns, ich wußte wohl, daß das Geld gut an⸗
gewendet werden würde!“
„Aber, liebe Frau Stormbom, man muß es doch machen, wie andere Leute; man muß...“
„Alle Schwefelhölzer durch und durch naß— Herr Gott, welch ein Elend! Stormbom! was iſt denn aus Dir geworden? Schlaf nur nicht ein, ſondern ſteh ſtill, bis ich aufkomme, und nimm Dich in Acht, daß Du nicht
dem Ofen zu nahe kommſt und den Rock ſchmutzig
machſt!“
„Liebe Frau Stormbom! kann ich nicht in die Küche gehen und Feuerzeug holen?“
„Ja, das kann Er gewiß! Setze Er ſich auf's Sopha, und ſeid beide ruhig, bis ich wiederkomme!“
Nach einigen Augenblicken ſtand Frau Rebeeca in ihrem alten Morgenrocke mit dem Lichte in der Hand ind beleuchtete die Verheerung in ihrem ſchoͤnen, ordentlichen
Zimmer: den Tiſch o Himm der Inhe
Sie den ſie z
Sie
Wie wiegte n. ofen, ur Verbot d die Comt
bom fort. ſeine Stu men, ſo ich den A
wird aus noch ohne
„Kör zugehen? auch ſein


