Johannis⸗Klippe. ein, ſo daß ich mit unſerm guten Freunde Carolus reden konnte. Ich erfuhr nun, daß Dein Vater ſich recht gut befände, daß aber alle Verſuche, die Carolus gemacht hatte, Deinen Vater zu Niſſe's Aufnahme zu vermoͤgen, ganz vergeblich geweſen wären, und Carolus wußte keinen andern Rath, als daß wir ganz einfach Niſſe dahin brin⸗ gen und ihn ſich ſelbſt überlaſſen wollten. Ich billigte dies, denn ich kannte ja Niſſe's Geduld ſo gut, und wußte, daß er den Muth nicht würde ſinken laſſen, wenn er auch anfänglich harte Worte hoͤren müßte.
„Nun, Du ſollſt hören! Wir fuhren dahin und Ca⸗ rolus kam mit.
„Laß mich ſehen, wie Du Dich zu benehmen weſßt, Niſſe!“ ſagte ich und klopfte ihm auf die Schulter.„Du weißt, daß Du nür thuſt, was recht und gut iſt, und wir beide, Carolus und ich, werden Dir's lohnen!“
„Haben Sie keine Furcht!“ antwortete Niſſe.„Da ich nun weiß wie es iſt, ſo ſoll er meiner nicht wieder los werden. Die Johannis⸗Klippe liegt überdies nicht ſe weit von Weſtras als Strand.“ 4
„Hörteſt Du, Georg— der gute Niſſe wollte mich mit dieſen Worten gleichſam beruhigen, daß ich nicht ängſtlich ſein ſollte, ihn an einem einſamen fremden Orte bei einer Perſon zu laſſen, die ihn nicht haben wollte.
„Ich und Carolus blieben draußen und Niſſe ging hinein.—
„Was willſt Du?“ fragte Herr Letsler, der bein Ofen ſaß und das Feuer umrührte.„Wer ſchickt Dich?
„Ach, verzeihen Sie, lieber Herr,“ antwortete Niſt ſo demüthig, daß ich ganz gerührt wurde,„ich bin ein armer Junge, der eigentlich nirgends eine Heimath hat⸗ Mein Begehren iſt nur, hier draußen auf der Klippe woh⸗ nen zu dürfen. Ich will nie im Wege ſein, wenn ich nur einen kleinen Winkel haben darf.“
„Da aber ſchien Dein Vater ſehr böſe zu wetden,
Erſt aber ſprachen wir in Grafwerna
und Go⸗ Niſſe au geeilt u kann me
lus;„d ten, der liebſten L ſagen, w wenn er Krankheit ſtehen, eit Letsler, d teborg tre mir hältj Ehre und Ruhe laſſ Hausraum
daß Niſſe der ausdri
erfreuen, des Morge darf. No doch mit bei Deinen


