Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1846)
Entstehung
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usdruck, der Es vergingen brechen wagte. ttend mit der meinte nicht ß ich es nicht deinem Herzen die mich von

alte, verſchloſ⸗ nender Leiden⸗ e blonden Lo⸗ küßte:„Mein ken, Nicoline; rzen, in der en allein Dir,

theilen; doch ge unbeſchreib⸗ dieſer Frage. verden! Ver⸗ en Flüchtlinge ß Du ihn nie wollteſt, Dir ben unmöglich geächtet war,

aus.„Denke Dich mit die⸗

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Glaube mir, mauch auf an⸗ nehr übrig ge⸗ der theilt daß

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ſelbe nicht gerne mit Jemanden, falls dieſe Theilung meß⸗ bar wird.“

„Iſt denn, mein theurer Bernhard, dieſe Theilung ungerecht geweſen?“

„Ich kann nicht ſagen, meine Geliebte; gewiß aber iſt, daß ich gemeint habe, Du hätteſt in Deiner Schwäche für ihn bisweilen mich vergeſſen und verſäumt.“

Nicoline lehnte ihr Haupt ſtumm an die Schulter ihres Gatten. Sie hatte nunmehr keine Worte zu ihrer Vertheidigung: ſie hatte nur ihr inneres, befriedigendes Bewußtſein, die wichtigen, die unausſprechlich bittern Pflich⸗ ten nie verſäumt zu haben, die ſo oft ihr klares, reines Gemüth und warmes Herz gedrückt hatten.

„Laß uns nicht mehr davon reden!“ begann Letsler, der allmälig wieder in ſeinen gewöhnlichen Ton, in ſeinen gewöhnlichen düſtern Ernſt zurückkam.„Was ſagſt Du von meinem Vorſchlage?“

Nicolinens Auge überfuhr langſam den Ort, auf den die Wünſche ihres Gatten gerichtet waren.„Ach!“ ſeufzte ſie,„es iſt doch hart, unſern Georg an dieſe wilde Klippe zu feſſeln, ſtets den Abwechſelungen des Meeres und der Stürme ausgeſetzt!“

„Iſt es nicht beſſer, daß er dieſe friſche und geſunde Luft athmet, als wenn er in der dumpfen Ruine verwelkte, in welcher er einmal eingeſchloſſen war?“

„In Dänemark,“ fluſterte Nicoline ängſtlich,„gibt es manche ſtille, einſame Gegend, die..“

„Die dennoch nicht Schweden iſt!“ fiel Letsler kurz ein.„Ich will, ich muß ſchwediſche Luft athmen, und wäre es auch nur hier draußen auf dieſer Klippe, wo eine in dem breiteſten Theile der Spalte aufgeführte Wohnung gegen alle Stürme hinlänglichen Schutz gewährt. Und damit Georg nicht leuteſcheu werde, ſondern ſich frühzeitig

an die einzige Lebensart gewöhnt, zu welcher ich ihn be⸗ ſtimmen kann, nämlich an die See, wozu er auch Luſt hat, ſo ſoll er die Erlaubniß haben, oft hier in Grafwerna zu