Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1846)
Entstehung
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Segel und Vater und Sohn nahmen ganz gemächlich ihren Platz in der engen Vertiefung beim Steuer ein.

Ach, lieber Carolus! rief Georg er war ſchon mit der Freiheit ſeines Alters und ſeinem eigenen kühnen und geraden Charakter mit dem jungen Seemanne vertraut gewordenlieber Carolus! birg doch vor allen Dingen die weiße hübſche Tonne, die dort auf dem Waſſer fließt .. nein, ſiehl da iſt noch eine... und noch eine... und da noch eine!

Ja, hat ſich was zu bergen, lachte Carolus;Sie ſollen nicht glauben, mein kleiner Herr, daß dieſe Tonnen da um nichts und wieder nichts liegen.

So ſag' mir doch, was ſollen ſie dort thun? fragte Georg und keilte ſich neben Carolus und den Alten ein, um ſich wo möglich ſo weit zu praktifiren, daß er das Steuer anfaſſen konnte; doch dieſes hatte Vater Elias in der Hand und er gab in ſeiner unerſchütterlichen Ruhe nicht Achtung auf das brennende Verlangen des Knaben.

Das koͤnnte ich wohl recht gut ſagen, antwortete Carolus;dieſe Tonnen ſind luftdicht und heißen Boien; ſie liegen da und fließen, damit die Seefahrenden ſich vor ſolchen Stellen in Acht nehmen koͤnnen, die nicht tief genug ſind. Es gibt ſehr viele ſolche Tonnen hier im Chriſtianiafjord.

Es iſt recht luſtig, ſetzte Georg die begonnene Bekanntſchaft fort,auf der See zu ſein und auf einem ſolchen Boote zu fahren! Aberz das Luſtigſte wäre doch, wenn es tüchtig wehen wollte, 5 daß es in den Segeln ſchlüge und lärmte und die Welſen wie große Berge an⸗ gefahren kämen!

Ach ſo, das Herrchen iſt ſchon ſo viel zur See ge⸗ weſen, und weiß Beſcheid, daß die See wie große Berge geht das war keine Kleinigkeit für einen ſo kleinen Herrn, in ſolchem Wetter auf der See zu ſein!

O, ich ſollte meinen, ich bin eben nicht ſo klein mehr! meinte Georg, indem er die Schultern erhob⸗

Doch war i Beine! ich w ſo ger dürfte, wenn

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ſo lan⸗ Augen dieſer dem K zu Wi E

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