an, und da der Blick der Mutter für ihn das beredteſte von Allem war, das er kannte, ſo tauchte er wieder unter in ſeiner Matratze zwiſchen zwei Kiſten. Gleichwohl hätte er weit lieber aufſpringen und ſich auf dem Boote mit ſeinen Umgebungen vertrauter machen wollen.
Mit einem liebevollen Blick auf den Knaben nahm Frau Letsler— unter dieſem Namen war die Familie an Bord gekommen— ein Strickzeug und ſetzte ſich ſeitwärts neben das Lager, auf welchem ihr Gatte mit dem Ge⸗ ſichte in der Hand ruhte, und indem ſie die Stricknadeln die eine Maſchenreihe nach der andern durchfliegen ließ, ſcheuchte ſie von Zeit zu Zeit die Inſekten hinweg, die ihn beunruhigten, für welchen ſie mit ſo vieler Zärtlich⸗ keit wachte, obgleich weder ein Blick noch eine Bewegung erkennen ließ, daß ihre Sorgfalt bemerkt wurde.
„Klar zum Trinken, liebe Frau!“ rapportirte Caro⸗ lus und hielt den Kaffeekeſſel hoch in die Luft.
„Gib mir eine Taſſe, Nicoline!“ ſagte die Perſon, welche bisher geſchwiegen hatte, und indem er ſich auf⸗ richtete und auf einer niedrigen Kiſte Platz nahm, ließ er ein Geſicht ſehen, auf deſſen verfallenem Grunde großer Kummer oder tiefe Leidenſchaften ihre Furchen gepflügt hatten. Das ſchwarze, hie und da graugeſprengte Haar war höchlich unzufrieden mit der falſchen gelblich braunen Perrücke, die jedoch von der bedächtigen Nicoline mit einer ſchnellen Bewegung ſo in Ordnung geſetzt wurde, daß das erwähnte natürliche Haar nicht zu ſehen war.
„Wir ſind nicht weit gekommen,“ ſagte ſie, indem ſie ihm die Kaffeetaſſe und Zwieback reichte.
„Ich habe es wohl gehört!“ war die Antwort.„Du haſt ebenfalls nicht geſchlafen, arme Nicoline— arme, arme Nicoline!“ Und bei dieſen ſanften Worten ſtreichelte der ernſte Mann, deſſen Lippen nicht mehr die Kraft zum Lächeln zu haben ſchienen, die Hand der freundlichen Gattin.
„Nicht arme,“ ſagte ſie in einem leicht vorwurfs⸗
voller einen Schu gab,
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welche ſanfte Elias Kauen
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