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Mit ihm durch das Vorzimmer gehend, ertheilte er den als Escorte im Corridor verbliebenen vier Mann die Weiſung, ohne ihren Gefangenen nach der Hauptwache zurückzumarſchiren.
Für Fortunatus löſte ſich das Räthſel der Ein⸗ miſchung des Königs in ſeine Angelegenheit erſt, als er nach Hauſe kam. Frau Doris Schomer's Audienz bei Seiner Majeſtät hatte dieſelbe bewirkt.
Als der Abend niederdunkelte, ſtellte ſich Herr Leupold pünktlich in der einfachen Wohnung des Grafen ein. Draußen war es bitter kalt, aber in dem Stüb⸗ chen des Bibliothekaraſſiſtenten war es wohlthuend warm. Der von innen zu heizende Ofen empfing ein Geheimniß als Speiſe für das in ihm hell lodernde Feuer, den Brief der Gräfin Almeslo und den des alten Herrn. Im Nu waren beide Blätter in Aſchen⸗ ſtäubchen verwandelt. Wie ſehr ſich der Fürſt von den ſo einfachen bürgerlichen Verhältniſſen des Grafen an⸗ geheimelt fühlte, ging daraus hervor, daß er erſt, als der Wächter die zehnte Nachtſtunde abrief, das Haus verließ. Das Anhören der Schickſale von Fortunatus und ſeiner Gemahlin hatte ihm die Zeit verkürzt.
Am andern Tag erſchien eine Ordonanz bei For⸗ tunatus, ihn zu einer beſtimmten Nachmittagsſtunde
zum Könige zu beſcheiden. Was er noch nicht gewußt, 13*


