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Kinkerlitzchen getäuſcht zu haben, hatte er noch das Vergnügen, daß ſeine beiden Söhne Moritz und Dietrich ſich abermals als tapfere und umſichtige Führer bei dem Angriffe erprobt hatten. Wie im Fluge fielen Leipzig, Eilenburg und Torgau, letzteres mit anſehn⸗ lichen Vorräthen, in ſeine Hand.
Und wieder ergab ſich ein Zerwürfniß zwiſchen ihm und dem König, welcher ihm befahl, mit aller nur thunlichen Schnelligkeit nach Meißen aufzubrechen, um ſich der dortigen Elbbrücke zu verſichern, welche, da der Krieg einmal auf ſächſiſchen Grund und Boden verlegt war, das bequemſte Verbindungsmittel zwiſchen den beiden preußiſchen Armeen— die vom König ge⸗ führte drang über Bautzen dahin vor— abgeben mußte. Die Oeſterreicher unter dem Grafen Grünne, welche
gerade auf Berlin hatten losgehen ſollen, waren auf
die Nachricht von den Unfällen, welche ihrem Oberfeld⸗ herrn, dem Herzog von Lothringen, zugeſtoßen und ſich mit jedem neuen Tage mehrten, eiligſt nach dieſer Seite gezogen, und der ſächſiſche Armeeführer, Graf Rutowski, ſammelte erſt bei Dresden die Sachſen, um im Verein mit den Oeſterreichern letztere Stadt zu decken.
Dieſe Vereinigung mindeſtens in ihrem Zuſtande⸗ kommen aufzuhalten und ſie zur halben, unfertigen Maßregel zu machen, erhielt Herr Leupold die Wei⸗
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