Teil eines Werkes 
5. Bd. (1868)
Entstehung
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Dieſes lange Schreiben ſchloß mit den heißeſten Dankſagungen an die Fürſtin und Prinzeß Amalie, ſelbſt der ehrliche Barthel aus Jonitz war nicht vergeſſen. Der Hofmedicus hatte Gelegenheit, letztern zu ſprechen.

„Unter uns geſagt“, meinte Barthel,„mein Ka⸗ merad Alm kann lachen, jetzt nicht mehr in unſers alten Schwerenöthers Scheere zu ſein. Der iſt jetzt vollkommen raſend mit dem Exerciren. Schade drum, daß die Nacht dunkel iſt, er ließ uns auch da noch die Tempos durchmachen. Wie geſagt, s iſt eben keine Heidenluſt, ein Deſſauer zu ſein. Hätte ich nicht meinen alten Vater, auf den ich Rückſicht nehmen muß weil ihn der Durchlauchtige ſonſt bis aufs Blut knaſtet, ſoll mich der Kukuk holen, ich käme in einer ſchlechten Nacht abhanden auf Nimmerwiederſehen. Ich habe die Menſchenquälerei bis an den Hals ſatt.“

Für das von Herrn Leupold commandirte Armee⸗ corps war dieſer Sommer allerdings eine fortgeſetzte Plackerei; erſt im September wurde das Lager von Genthin nach Gröningen an die ſächſiſche Grenze verlegt, jedoch im October aufgehoben und die Truppen in ihre Winterquartiere entlaſſen, indem durch die Uebereinkunft vom ſiebenundzwanzigſten September zu Hannover zwi⸗ ſchen Frankreich und Großbritannien jede Beſorgniß auf dieſer Seite für Preußen ſchwand.